Iran-Proteste: Trump-Regierung verhängt Sanktionen gegen iranische Vertreter
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Trump-Regierung verhängt Sanktionen gegen iranische Vertreter
Von den Sanktionen betroffen sind auch 18 Personen und Unternehmen, die laut US-Regierung an Geldwäsche im Zusammenhang mit Einnahmen aus iranischen Ölverkäufen beteiligt waren. US-Finanzminister Scott Bessent teilte mit, die USA stünden „entschlossen hinter den Iranern in deren Forderung nach Freiheit und Gerechtigkeit“. Man werde „jedes Werkzeug nutzen, um diejenigen ins Visier zu nehmen, die hinter der tyrannischen Unterdrückung von Menschenrechten durch das Regime stehen“.
Die Sanktionen verhindern einen Zugang zu Immobilien- oder Finanzanlagen in den USA. Zudem dürfen US-Unternehmen und Staatsbürger keine Geschäfte mit den Personen und Firmen tätigen, die mit den Sanktionen belegt wurden. Allerdings gelten die Strafmaßnahmen als größtenteils symbolisch, weil viele der Betroffenen gar kein Geld bei US-Instituten angelegt haben.
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Dennoch gebe es für ihn keinen Zweifel daran, dass die Proteste weitergehen würden. „Die Gründe für die Demonstrationen sind tief verwurzelt“, sagte Amir. Die Führung in Teheran sei außerstande, grundlegende Probleme zu lösen – sei es in der Wirtschaft, bei der systematischen Unterdrückung, beim Diebstahl des nationalen Reichtums, bei der Weiterleitung enormer Geldsummen an Terrororganisationen und iranische Stellvertreter oder bei seinem Beharren auf der Zerstörung Israels.

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Türkei gegen militärische Einmischung im Iran
US-Präsident Donald Trump hatte Irans Führung wiederholt gedroht, nachdem der Sicherheitsapparat die Proteste im Land brutal niedergeschlagen hat. Welche Optionen Trump erwägt und ob er auch militärische Angriffe in Kauf nimmt, ist unklar. In Ankara wird befürchtet, die Unruhen und ein Machtwechsel könnten die Region weiter destabilisieren. Die Türkei plädiert darum für eine Annäherung Irans an den Westen.
Gazastreifen: Neuer Verwalter will mit Trümmern neues Land schaffen
Der zum neuen Gazastreifen-Verwalter ernannte Palästinenser Ali Schaath hat ein erstes Konzept für den Wiederaufbau vorgelegt. „Wenn ich Bulldozer hole und die Trümmer ins Meer schiebe und neue Inseln, neues Land schaffe, kann ich neues Land für Gaza gewinnen und gleichzeitig die Trümmer beseitigen“, sagte er in einem Radiointerview am Donnerstag. So wolle er die geschätzt 68 Millionen Tonnen Trümmer beseitigen. Die zerstörte Infrastruktur könne innerhalb von drei Jahren wieder aufgebaut werden.Priorität habe jedoch die Nothilfe, einschließlich von Unterkünften für Vertriebene. Danach folge die Sanierung der lebenswichtigen Infrastruktur und anschließend der Wiederaufbau von Häusern. „Gaza wird zurückkehren und innerhalb von sieben Jahren besser sein als zuvor“, sagte er. Einem UN-Bericht von 2024 zufolge wird der Wiederaufbau jedoch mindestens bis 2040 dauern.
Israel warnt Dorfbewohner im Libanon vor Angriffen
Die israelische Armee fordert Bewohner bestimmter Gebäude im libanesischen Dorf Sohmor zur Evakuierung auf. Ein Militärsprecher kündigt Angriffe auf dortige Infrastruktur der Hisbollah an.Hamas-Vertreter sind bereit zur Machtübergabe an Technokraten
Die Hamas begrüßt die Ankündigung eines palästinensischen Technokraten-Gremiums zur Übernahme der Regierung im Gazastreifen. Die Gruppe ist nach Angaben eines Vertreters bereit, ihre Verantwortung an dieses Gremium zu übergeben. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat angekündigt, dass damit eine palästinensische Übergangsregierung aus Technokraten in Gaza eingesetzt werde. Diese soll den Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus beginnen. Das Gremium soll 15 Mitglieder haben und von Ali Schaath geleitet werden, einem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde.
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USA starten zweite Phase für Gaza-Plan trotz ungelöster Probleme
Die USA haben am Mittwoch die zweite Phase ihres Plans zur Beendigung des Gaza-Krieges eingeleitet, obwohl zentrale Elemente der ersten Phase noch nicht erfüllt sind. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, kündigte an, dass damit eine palästinensische Übergangsregierung aus Technokraten in Gaza eingesetzt werde. Diese soll den Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus beginnen.
Das Gremium soll 15 Mitglieder haben und von Ali Schaath geleitet werden, einem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde. Dem Gremium sollen zudem Vertreter aus dem Privatsektor und von Nichtregierungsorganisationen angehören.

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Irans Außenminister fordert USA zur Diplomatie auf
In einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AP vorlag, forderte Araghtschi außerdem UN-Generalsekretär António Guterres auf, „alle Akte des Terrorismus während der Unruhen ungeachtet der Beweggründe“ zu verurteilen und zurückzuweisen. „Friedliche Proteste, die am 28. Dezember 2025 aus wirtschaftlichen Gründen begannen, wurden von terroristischen Elementen sabotiert, die sie in bewaffnete Unruhen verwandelten“, schrieb Araghtschi in dem Brief ohne dafür Belege vorzulegen.

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