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StudieHelaba erwartet mehr Jobs bei Frankfurts Banken

Während bundesweit das Sterben der Bankfilialen weitergeht, wächst in den Zentralen der Bedarf an Spezialisten. Für den Finanzplatz Frankfurt sieht die Helaba gute Perspektiven. 08.10.2024 - 13:44 Uhr Artikel anhören
Der Helaba zufolge suchen Frankfurts Banken bald mehr Mitarbeiter. Foto: Arne Dedert/dpa

Frankfurt. In den Frankfurter Bankentürmen gehen die Jobs trotz mancher Sparrunden nicht aus. Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) erwartet zum Ende des nächsten Jahres ein Wachstum um vier Prozent auf 73.500 Arbeitsplätze in der Stadt.

Erst mittelfristig sei mit einer nachlassenden Dynamik des seit bereits seit einigen Jahren deutlich wachsenden Arbeitsmarktes zu rechnen, sagt Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traut. Ausgangspunkt der Berechnung ist das erste Quartal 2024 mit 70.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Das waren bereits rund drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Wie kein anderer Bankenstandort in Deutschland profitiert die Main-Metropole vom Strukturwandel der Branche. In Deutschland geht die Bankbeschäftigung seit Jahren zurück - auf zuletzt 620.500 Beschäftigte im Startquartal 2024. Vor allem kleinere Städte und Gemeinden sind vom Filialabbau anteilig weit stärker betroffen als Frankfurt mit seinen Konzernzentralen, so die Helaba-Studie.

Im Zuge des innerdeutschen Konzentrationsprozesses ist der Anteil der in Frankfurt beschäftigten Bankerinnen und Banker bundesweit bereits auf deutlich über elf Prozent gewachsen. Auf Platz zwei folgt mit knapp sechs Prozent die bayerische Hauptstadt München.

Die Anforderungen an die notwendigen neuen Fachkräfte, die im In- und Ausland rekrutiert werden sollen, steigen. Anstelle klassischer Banker brauche es nun oftmals Spezialisten in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Regulierung oder auch Geldwäsche.

„Frankfurts kontinuierliche Weiterentwicklung als bedeutender Institutionen-Standort im internationalen Finanzwesen bietet die Chance, sich gerade bei Themen wie Sustainable Finance oder Geldwäschebekämpfung zu profilieren“, resümiert die Studienautorin Ulrike Bischoff.

dpa
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