Coding-Bootcamp: Wie die Karriere als Programmierer auch ohne Studium klappt
Berlin. Fünfeinhalb Jahre hat Nathan Westerink in einer freien evangelischen Gemeinde als Pastor gearbeitet. Dann änderte sich sein Umfeld und auch er selbst, und er beschloss, etwas völlig anderes zu machen. Im Sommer 2023 ließ sich der Theologe 16 Wochen lang zum Low-Code-Entwickler ausbilden. „Mit Anfang 30 konnte ich es mir nicht leisten, noch einmal zu studieren, wollte aber unbedingt etwas Neues lernen“, sagt er.
Er entschied sich für ein IT-Bootcamp des Anbieters „Academic Work“ – und damit für den Quereinstieg in ein Berufsfeld, in dem die Karrierechancen blendend sind. Laut Branchenverband Bitkom fehlten 2022 knapp 150.000 IT-Fachkräfte. Coding-Bootcamps wie „Academic Work“ wollen Abhilfe schaffen – mit Ausbildungen im Eilverfahren für Quereinsteiger.
Doch was taugen die Expressprogramme wirklich? Welche Schulen sind die besten, und wie bekommt man dort einen Platz? Welche Voraussetzungen muss man mitbringen? Und sind die Karriere- und Gehaltsaussichten wirklich so gut?