Nikkei, Topix, CSI-300: Konjunktursorgen belasten China-Märkte – Japan-Börse fester
Sydney. Die asiatischen Börsen haben zum Wochenausklang keine gemeinsame Richtung gefunden. In Japan stützte ein schwächerer Yen die Aktienkurse, während Konjunktursorgen in China dominierten. Die chinesische Börse Shanghai verlor 1,4 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,8 Prozent und steuerte auf seinen größten Wochenverlust seit über einem Monat zu.
Für Verunsicherung sorgten gemischt ausgefallene Wirtschaftsdaten. Die Industrieproduktion in China wuchs im Oktober binnen Jahresfrist nur um 5,3 Prozent. Damit verlangsamte sie sich im Vergleich zum Vormonat und lag unter den Erwartungen. Die Einzelhandelsumsätze stiegen jedoch um 4,8 Prozent und damit so stark wie seit Februar nicht mehr. „Die Marktentwicklung könnte kurzfristig holprig bleiben, da es Abwärtsrisiken für die Unternehmensgewinne und ein sich rasch veränderndes globales geopolitisches Umfeld gibt“, erklärten die Analysten von Morgan Stanley.
Anleger zeigten sich von den Konjunkturmaßnahmen aus Peking bislang enttäuscht. Zudem drohen mit dem Amtsamtritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump neue Handelshemmnisse.