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Elon MuskTwitter-Übernahme soll sich für Investoren doch noch auszahlen

Lange sah der milliardenschwere Kauf von Twitter durch Elon Musk wie ein Verlustgeschäft für die Geldgeber aus. Ein Detail des Deals könnte das jetzt grundlegend ändern. 28.11.2024 - 13:03 Uhr Artikel anhören
Elon Musk: Die Übernahme von Twitter durch den Tech-Milliardär könnte sich für die Investoren spät auszahlen. Foto: AP

Düsseldorf. Für den Preis von 44 Milliarden Euro hatte Elon Musk im Jahr 2022 Twitter übernommen – 7,1 Milliarden Dollar kamen damals von mächtigen Investoren. Lange schien es, als würde der Deal nicht aufgehen. Doch ein Start-up aus dem Musk-Universum könnte den Investoren nachträglich noch viel Geld einbringen.

Denn seinen Geldgebern für den Twitter-Deal hatte Musk damals auch 25 Prozent der Anteile an xAI versprochen. Mit diesem Start-up tritt Musk gegen Konkurrenten wie OpenAI und Anthropic an. Nun stehe xAI unmittelbar vor dem Abschluss einer milliardenschweren Finanzierungsrunde, berichtet die „Financial Times“. Der Wert des Unternehmens könnte sich damit auf 50 Milliarden Dollar verdoppeln – und das innerhalb von einem halben Jahr. Allein der Wertanstieg könnte damit die Verluste der Twitter-Investition ausgleichen.

Zu den Geldgebern von Musk gehörten damals unter anderem Oracle-Mitgründer Larry Ellison, Twitter-Gründer Jack Dorsey und der saudische Prinz Alwaleed bin Talal, aber auch einflussreiche Investorengruppen wie Fidelity, Sequoia Capital und Andreessen Horowitz.

Werbekunden kehren nach Trump-Sieg zurück

Zunächst hatte die Twitter-Übernahme wie ein sehr teures Missverständnis ausgesehen. Zahlreiche Werbekunden hatten nach der Musk-Übernahme ihre Werbung auf der Plattform storniert. Musk hatte harsch gegen die Werbeindustrie ausgeteilt.

Musk hatte die Plattform nach der Übernahme von Twitter in X umbenannt und einen Großteil der Belegschaft entlassen. Der Umsatz brach nach der Übernahme innerhalb eines Jahres von 4,4 auf 3,4 Milliarden Dollar ein. Beteiligte Investoren wie Fidelity hatten den Wert der Plattform bereits um 80 Prozent abgeschrieben. Nun könnte Musk am Ende doch noch recht behalten.

Denn nach dem Wahlsieg Donald Trumps kehren einige Werbekunden wie IBM, Disney und Warner Bros zu X zurück. Musk gilt als enger Vertrauter des künftigen US-Präsidenten und war im Wahlkampf einer seiner wichtigsten Geldgeber. Eines der wenigen Sprichwörter, die sich in der Tech-Branche bewahrheiteten, sei: „Wette niemals gegen Elon“, wird ein Investor im Artikel der „Financial Times“ zitiert.

An der neuen Finanzierungsrunde über fünf Milliarden Dollar dürfen sich nur Bestandsinvestoren beteiligen. Mit dem Geld will xAI seine KI-Modelle weiterentwickeln und einen Supercomputer-Cluster aufbauen.

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Erstpublikation: 27.11.2024, 11:07 Uhr.

bay
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