1. Startseite
  2. Politik
  3. International
  4. Notre-Dame: Kathedrale wieder geöffnet – Auch Elon Musk war dabei

Notre-DameKathedrale wieder geöffnet – Auch Elon Musk war dabei

Fünf Jahre nach dem Brand ist die Pariser Kathedrale wiedereröffnet worden. Mit Macron, Trump und Steinmeier war Politikprominenz aus aller Welt dabei – der Papst allerdings nicht. 08.12.2024 - 15:12 Uhr Artikel anhören
Notre-Dame in Paris: Die Kathedrale hat wieder geöffnet. Foto: AFP

Paris.

Mehr als fünf Jahre nach dem verheerenden Brand ist die nun restaurierte Pariser Kathedrale Notre-Dame wiedereröffnet worden. Bei der knapp zwei Stunden dauernden Eröffnungszeremonie gab es viele bewegende Momente und Überraschungen. Einer davon war der anhaltende Applaus für die Feuerwehrleute, die die Kathedrale vor den Flammen gerettet hatten, und für den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, der zu den rund 40 geladenen Staatsoberhäuptern gehörte.

Nach der Zeremonie mit hochrangigen Gästen feierte Notre-Dame ihre Wiedereröffnung am Sonntag mit ihrer ersten Messe, an der mehr als 150 Bischöfe aus Frankreich und der ganzen Welt, Priester und Gläubige teilnahmen. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte waren gekommen. Bei der Messe wurde auch der Altar eingeweiht.

Am Samstag füllte sich die Kathedrale bereits drei Stunden vor Beginn der Eröffnungszeremonie. Bis zu 3.000 Menschen waren geladen. Kurz nach 19 Uhr war es dann so weit: Nachdem der Erzbischof von Paris mit seinem Krummstab in einem feierlichen Ritual dreimal gegen die monumentale Tür der Notre-Dame geklopft hatte, tat sie sich erstmals nach fünf Jahren wieder auf.

150 Bischhöfe aus der ganzen Welt waren dabei. Foto: IMAGO/Bestimage

Ein Moment, der weltweit im Fernsehen übertragen wurde – so wie einst die Bilder des verheerenden Feuers am 15. April 2019, bei der das über 850 Jahre alte Wahrzeichen von Paris, Ort der Andacht und Symbol der Kultur, teilweise zerstört wurde.

Die Zeremonie in dem Meisterwerk der Gotik, in dem nach fünfjähriger Rekonstruktion und Renovation alles glänzte und leuchtete, war von starken und symbolischen Momenten geprägt. Einer davon war der überraschende Einzug der Feuerwehrleute, die die Notre-Dame vor den Flammen retteten. Sie wurden mit anhaltendem Applaus begrüßt.

Applaus für Selenski

Auch der ukrainische Präsident Selenski wurde am Samstagabend lange beklatscht, als er die Kathedrale betrat. Anwesend waren unter anderem auch der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Großbritanniens Thronfolger Prinz William, US-First-Lady Jill Biden und der designierte US-Präsident Donald Trump. Vor der Zeremonie fand ein Dreiertreffen zwischen Macron, Trump und Selenski statt.

Zu den geladenen Gästen gehörten auch der Milliardär Elon Musk sowie zahlreiche Spender. Zur Rettung des symbolträchtigen Denkmals waren mehr als 840 Millionen Euro gesammelt worden.

Volle Ränge bei der ersten Messe nach dem Brand 2019. Foto: Christophe Petit Tesson/EPA Pool

In seiner Rede dankte Macron allen, die Notre-Dame gerettet, geholfen und wieder aufgebaut haben. Fünf Jahre lang sei jede Hilfe nötig gewesen, um den Wiederaufbau zu schaffen.

„Wir beschlossen, Notre-Dame de Paris wieder aufzubauen, noch schöner, innerhalb von fünf Jahren“, sagte Macron. Wegen eines Unwetters fand auch dieser Teil der Zeremonie innen statt auf dem Vorplatz der Kathedrale statt.

Verwandte Themen
Elon Musk
Donald Trump
Frank-Walter Steinmeier
Frankreich
Jill Biden

Papst Franziskus war nicht anwesend, ließ jedoch eine an den Pariser Erzbischof geschickte Botschaft vorlesen, in der er die zentrale Bedeutung von Notre-Dame als Symbol des Glaubens und der Hoffnung betonte: Bald werde sie wieder von einer riesigen Menschenmenge besucht und bewundert werden, von Menschen aller Stände, Herkünfte, Religionen, Sprachen und Kulturen, viele von ihnen auf der Suche nach dem Absoluten und dem Sinn ihres Lebens. 

Die Entscheidung des Papstes, nicht zu kommen, hatte viele Fragen aufgeworfen. Zuletzt hieß es, er habe aus terminlichen Gründen in Rom bleiben müssen. In seiner Botschaft betonte der Papst, dass das Gotteshaus weiterhin kostenlos zugänglich sein müsse. In Frankreich hatte es eine Diskussion darüber gegeben, ob künftig Eintritt erhoben wird.

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt