1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Märkte
  4. Marktberichte
  5. Nikkei, Topix: Asien-Börsen im Minus – Japans Autoindustrie trotzt Abwärtstrend

Nikkei, TopixAsien-Börsen im Minus – Japans Autoindustrie trotzt Abwärtstrend

Die asiatischen Anleger beschäftigt Gerüchte um eine möglich Fusion von Nissan und Honda. Im Fokus ist außerdem die US-Geldpolitik. 18.12.2024 - 06:00 Uhr Artikel anhören
Der Nikkei nähert sich wieder der wichtigen 30.000-Punkte-Marke. Foto: dpa

Tokio. Die asiatischen Märkte nähern sich am Mittwoch ihren Zweiwochentiefs. In China belasteten anhaltende Sorgen um die Konjunkturerholung den Markt. Die Börse in Shanghai gewann 0,7 Prozent auf 3386 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,5 Prozent auf 3942 Punkte. Unter Druck standen vor allem Immobilien- und Technologiewerte. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 39.205 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix wegen Verlusten im Technologiesektor nahezu unverändert bei 2728 Punkten notierte.

Berichte über eine mögliche engere Zusammenarbeit zwischen Honda und Nissan sorgten jedoch für einen Boom bei den Automobilwerten. Die Nissan-Aktie schoss um 22 Prozent in die Höhe, während Honda um 2,3 Prozent zulegte. Auch andere Autohersteller wie Mitsubishi mit einem Plus von 13 Prozent und Mazda mit 3,86 Prozent konnten deutlich zulegen.

„Der Markt hat nicht damit gerechnet, dass sich Nissan und Honda so schnell annähern. Die Investoren erwarten nun, dass auch weniger wettbewerbsfähige Autohersteller wie Mazda zu Übernahmezielen werden“, sagte Fumio Matsumoto vom Finanzdienstleister Okasan Securities.

Anleger blicken zudem auf frische Konjunkturdaten: Japans Handelsdefizit ist im November dank höherer Exporte im Halbleiterbereich deutlich geschrumpft. Wie die Regierung auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab, verringerte sich der Fehlbetrag im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 85,5 Prozent auf 117,6 Milliarden Yen (rund 730 Millionen Euro).

Die Ausfuhren stiegen unter anderem wegen guter Nachfrage nach Ausrüstung zur Chipherstellung in Taiwan um 3,8 Prozent auf 9,1 Billionen Yen. Japans Importe sanken indes angesichts geringerer Nachfrage nach Heizöl wegen des ungewöhnlich warmen Wetters um 3,8 Prozent auf 9,3 Billionen Yen.

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt