Baufinanzierung: So helfen ETFs dabei, den Immobilienkauf zu bewältigen
Düsseldorf. Am Anfang stehen die Schulden – zumindest wenn es um den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung geht. Ohne einen sechsstelligen Kredit von der Bank lässt sich das Investment in die eigenen vier Wände nämlich zumeist nicht realisieren. Allerdings lässt sich viel Geld sparen, wenn man die Finanzierung klug strukturiert.
Grundsätzlich sollten Darlehensnehmer so planen, dass sie ihre Hypothek bis zum Eintritt in die Rente abbezahlt haben. Dann hilft die eigene Immobilie beim Vermögensaufbau und trägt so „automatisch zur Altersvorsorge“ bei, sagt Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Finanzierungsvermittlers Dr. Klein.
Als wichtigster Hebel für die schnellere Rückzahlung der Schulden gilt – neben der regulären Monatsrate – die Möglichkeit zur Sondertilgung. Das ist eine Vereinbarung mit der Bank, außer der Reihe einen bestimmten Betrag tilgen zu können. Damit kann sich die Zeit, bis die Immobilie abbezahlt ist, um viele Jahre verringern.
Sollte man mit der Bank also die Möglichkeit regelmäßiger Sondertilgungen vereinbaren? Oder ist es in Zeiten höherer Inflation und steigender Sparzinsen lohnender, auf andere Weise Kapital aufzubauen, um damit den Kredit am Ende der Zinsbindung abzulösen?
Das Handelsblatt hat mithilfe der FMH-Finanzberatung zwei Varianten durchgerechnet. Die Unterschiede sind enorm.