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BundestagswahlMeinungsforscher sehen Merz im Kandidaten-Rennen klar vorne

Meinungsforscher halten es für sehr unwahrscheinlich, dass Olaf Scholz erneut Kanzler wird. Sie sehen Merz klar vorne – allerdings müsse der CDU-Kandidat aufpassen. 04.01.2025 - 15:00 Uhr Artikel anhören
Die SPD von Bundeskanzler Scholz liegt deutlich hinter den Unionsparteien. Foto: Bloomberg, dpa

Berlin. 50 Tage vor der Bundestagswahl sehen Meinungsforscher den Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) klar vorne und halten es für unwahrscheinlich, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) seinen Wahlerfolg von 2021 wiederholen kann.

Zu „Bild“ (Samstag) sagte der Chef des Instituts INSA, Hermann Binkert: „Friedrich Merz ist der haushohe Favorit. Olaf Scholz ist der Amtsinhaber ohne Amtsbonus. Nicht einmal für die Wähler seiner SPD ist er der Favorit.“ Auch Robert Habeck (Grüne) werde nicht Kanzler werden, sagte Binkert. Aber er wolle die Grünen so stärken, dass er Vizekanzler bleiben könne.

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sieht Merz ebenfalls in der Favoritenrolle. Allerdings müsse der CDU-Kandidat aufpassen. „Zu unsympathisch finden ihn auch mit näher rückendem Wahltermin wichtige Wählergruppen wie Frauen, Junge oder Ostdeutsche“, sagte Güllner dem Blatt.

Der Unions-Kanzlerkandidat hat mit Blick auf die Präsidentschaft von Donald Trump in den USA vor Interessenskonflikten im transatlantischen Verhältnis gewarnt. „Europa muss sicherheitspolitisch endlich erwachsen werden“, erklärte Friedrich Merz.

Der Chef des Instituts Mentefactum, Klaus-Peter Schöppner, sagte, Merz habe die „höchsten Kompetenzwerte in den wahlentscheidenden Feldern: Wirtschaft, Migration, Innere und Äußere Sicherheit.“ Merz sei daher klar im Vorteil gegenüber Amtsinhaber Scholz. „Scholz leidet unter dem ‚Laschet-Syndrom‘ von 2021: Der klar unbeliebtere Kandidat, zudem zu wenig ‚starker Lenker‘ in Krisenzeiten. Daher laufen seine Verweise auf die damalige Aufholjagd ins Leere“, erklärte Schöppner.

dpa
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