Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Märkte schließen nach Powell-Rede uneinheitlich
New York. Nach den jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell haben die US-Börsen keine gemeinsame Richtung gefunden. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Dienstag 0,3 Prozent höher auf 44.593 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab dagegen 0,4 Prozent auf 19.643 Zähler nach. Der breit gefasste S&P 500 ging kaum verändert bei 6068 Stellen aus dem Handel.
Für Nervosität sorgten die jüngsten Aussagen aus der US-Notenbank Fed: Die Währungshüter haben angesichts der rund laufenden Konjunktur keine Eile mit Zinssenkungen. Das bekräftigte Fed-Chef Powell vor einem Senatsausschuss im Kongress. Die mit Spannung erwartete Stellungnahme zu den jüngsten Entwicklungen in der US-Handelspolitik blieb indes aus.
Powell betonte, es sei keine Aufgabe der Notenbank, die Zollpolitik zu kommentieren. Bradley Saunders, Ökonom beim Analysehaus Capital Economics, zeigte sich skeptisch. „Obwohl Powell nicht auf die Zölle eingegangen ist, wird die unberechenbare Politik von US-Präsident Donald Trump die Währungshüter sicherlich beschäftigen.“
So besteht laut der US-Währungshüterin Beth Hammack Unsicherheit darüber, welche Regierungsmaßnahmen in naher Zukunft umgesetzt werden könnten, und auch erhebliche Unsicherheit über die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen. Dies gelte insbesondere für die von Trump eingeleitete Zollpolitik.