Volkswagen: VW-Vorstände kürzen sich die Gehälter um bis zu elf Prozent
Wolfsburg. In der Planungsrunde bei Europas größtem Autohersteller Volkswagen ging es am Freitag neben den Investitionen in den kommenden fünf Jahren auch um die Vergütung des Vorstands. Dazu hatten besonders Arbeitnehmervertreter schon länger Neuigkeiten vom Aufsichtsrat erwartet. Schließlich hatte das Topmanagement um Konzernchef Oliver Blume immer wieder betont, sich „überproportional“ an den deutlichen Einsparmaßnahmen des sogenannten Performance-Programms von VW zu beteiligen.
Wie das Handelsblatt nun aus Unternehmenskreisen erfuhr, boten die Vorstände einen Verzicht auf bis zu elf Prozent ihrer Vergütung an. Der Aufsichtsrat soll den Vorschlag am Freitagnachmittag angenommen haben. Sprecher des Konzerns und des Aufsichtsrats bestätigten die Information am Montag. Auch in Fragen der Gewinnbeteiligung der VW-Stammaktionäre und der Prämie der Belegschaft gibt es Bewegung.