Mietpreise: In diesen Unistädten sind WG-Zimmer am günstigsten
Berlin. Kurz vor Beginn des Sommersemesters müssen sich Studierende mit begrenzten finanziellen Mitteln auf eine schwierige Wohnungssuche einstellen. An deutschen Hochschulstandorten kostet das Zimmer in einer Wohngemeinschaft (WG) im Mittel 514 Euro Warmmiete. Das sind 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt das Analysehaus Empirica, das halbjährlich auf Basis von mehr als 100.000 Mietinseraten die WG-Preise in mehr als 120 Hochschulstädten auswertet.
In München können Studierende die Standardmiete von 800 Euro aus dem Bafög-Höchstsatz von 855 Euro kaum finanzieren. Damit ist die Isarmetropole die teuerste Stadt im Ranking, gefolgt von Freiburg und Berlin (je 600 Euro) sowie Düsseldorf und Frankfurt (586 respektive 585 Euro). Am günstigsten können Studierende in Siegen wohnen. Dort kostet ein unmöbliertes Zimmer im Mittel 328 Euro. Ebenfalls sehr preiswert sind Greifswald (352 Euro) und Jena (377 Euro).