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SpaceXRakete explodiert – Flughäfen setzen Starts aus

Zum wiederholten Mal verliert das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk eine Rakete bei einem Test. Die Flugsicherung verhängte wegen herabregnender Teile Startverbote in Florida. 07.03.2025 - 10:57 Uhr Artikel anhören
Über den Bahamas wurden verglühende Teile der SpaceX-Rakete gesichtet. Foto: @_ericloosen_ via REUTERS

SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Milliardär Elon Musk, hat in der Nacht auf Freitag bei einem Raketentest erneut einen Rückschlag erlitten. Das „Starship“ verlor bei seinem Flug die Kontrolle und explodierte kurz darauf.

Der Start war noch nach Plan verlaufen. Wenige Minuten nach Start trennten sich die beiden Teile der Rakete und der untere Teil der Rakete kehrte zur Erde zurück und wurde von Greifarmen am Startturm gefangen.

Doch kurz darauf, nach etwa acht Minuten Flugzeit, begann das Raumschiff unkontrolliert zu schlingern. Wenig später verlor die Kontrollstation am Boden den Kontakt zur Rakete. Grund für den unsicheren Flug war laut dem SpaceX-Livestream ein Problem mit den Triebwerken. Einige der sechs Antriebe funktionierten nicht wie geplant und schalteten sich frühzeitig ab.

Später gab das Unternehmen auf X eine Mitteilung heraus, das Raumschiff habe eine „schnelle außerplanmäßige Demontage“ erlebt und man mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammenarbeite.

Die Kommandozentrale des Flugsicherungssystems der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) gab eine automatisierte Warnung vor herabfallenden Trümmern heraus. Die Behörde verhängte wegen der herabfallenden Teile auch ein Startverbot für einige Flughäfen in Florida, dieses ist aber wieder aufgehoben.

Die untere Raketenstufe des Raumschiffs war kurz nach dem Start erfolgreich zum Weltraumbahnhof Boca Chica in Texas zurückgekehrt. Nach einer Explosion verlor SpaceX wenig später jedoch den Kontakt zum Starship. Der Absturzort ist bislang unbekannt.

Es ist der zweite Fehlschlag des „Starship“ in Folge. Bereits im Januar war die Rakete bei einem Testflug explodiert und hatte seine Teile über Karibikinseln verteilt. Mit der Rakete will SpaceX die Nasa für künftige Flüge zum Mond beliefern und – so Musks Wunsch – auch die Grundlage für Mars-Flüge werden.

Bloo, rel
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