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UkraineRussland will Angriffe auf Energieanlagen für 30 Tage aussetzen

Dem Weißen Haus zufolge sollen sich die beiden Präsidenten auf einen unverzüglichen Beginn von Gesprächen über eine Waffenruhe geeinigt haben. Trump und Putin telefonierten für 90 Minuten. 18.03.2025 - 20:51 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Donald Trump (rechts) und Wladimir Putin bei einem Treffen 2017: Die beiden Präsidenten haben am Dienstag wieder telefoniert. Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Düsseldorf. Laut Weißem Haus sollen weitere Gespräche zu einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg „unverzüglich“ im Nahen Osten beginnen. Nähere Details dazu gab die US-Regierung zunächst nicht bekannt. US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin hatten am Dienstagnachmittag (deutsche Zeit) für 90 Minuten miteinander telefoniert.

Einen sofortigen Beginn der Verhandlungen bestätigte der Kreml zunächst nicht. Russland teilte mit, dass die beiden Staatsoberhäupter bekräftigt haben, „ihre Bemühungen um eine bilaterale Lösung der Ukraine-Frage fortzusetzen“. Dazu sollen russische und amerikanische Expertengruppen gebildet werden.

Laut dem Weißen Haus haben sich Trump und Putin darauf geeinigt, dass es zunächst einen Waffenstillstand „in den Bereichen Energie und Infrastruktur“ geben soll.

Zudem solle „mit technischen Verhandlungen über die Umsetzung eines Waffenstillstands zur See im Schwarzen Meer, einen vollständigen Waffenstillstand und einen dauerhaften Frieden“ begonnen werden, hieß es in einer Erklärung, die das Weiße Haus etwa zeitgleich mit einer Stellungnahme des Kreml verschickte. „Diese Verhandlungen werden unverzüglich im Nahen Osten beginnen.“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den befristeten Stopp der Angriffe auf die Energieversorgung. Er hoffe, mit US-Präsident Donald Trump über dessen Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sprechen, erklärt Selenskyj.

„Ich denke, es wird richtig sein, dass wir ein Gespräch mit Präsident Trump führen und im Detail erfahren, was die Russen den Amerikanern angeboten haben oder was die Amerikaner den Russen angeboten haben“, sagte Selenskyj.

Gefangenenaustausch am Mittwoch

Laut den Darstellungen des Kremls soll es am morgigen Mittwoch zum Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine kommen. Beide Seiten sollen demnach jeweils 175 Gefangene entlassen.

Zudem hat Putin von Trump ein Ende der militärischen und geheimdienstlichen Unterstützung der Ukraine durch die USA und deren Verbündete verlangt.

Sowohl Russland als auch die USA hätten angesichts ihrer besonderen Verantwortung ein „gegenseitiges Interesse“ daran, die bilateralen Beziehungen zwischen den Ländern zu normalisieren, teilte der Kreml nach dem Telefonat mit. Deshalb hätten Trump und Putin verschiedene Ideen diskutiert, „die auf die Entwicklung einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit im Wirtschafts- und Energiesektor abzielen“.

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Auf seiner sozialen Plattform Truth Social veröffentlichte Trump nach dem Gespräch einen Post, in dem er das Telefonat als „sehr gut und produktiv“ bezeichnete. Der US-Präsident teilte mit, dass Putin und er auf ein schnelles Ende des Krieges hinarbeiten würden. Dem US-Sender CNN zufolge zeigte sich auch die russische Seite zufrieden mit dem Gespräch.

Es war die zweite Runde zwischen Putin und Trump, seitdem dieser im Januar seine zweite Amtszeit als US-Präsident angetreten hatte. Im Wahlkampf hat Trump seine guten Beziehungen zum russischen Präsidenten betont und versprochen, einen Waffenstillstand „innerhalb von 24 Stunden“ durchsetzen zu können.

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