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UBS„Es ist Zeit, sich abzusichern“

Mark Haefele, Investment-Chef der UBS, sieht steigende Risiken in den USA – nicht nur wegen Donald Trump. Künftig reiche es nicht mehr aus, einzelne Aktien herauszusuchen.Astrid Dörner 02.04.2025 - 08:20 Uhr Artikel anhören
Mark Haefele: Der Investmentchef der Schweizer Großbank UBS setzt weiter auf KI. Foto: UBS

New York. Der Investmentchef der UBS ist ein Freund von Selbstironie: „Mein Name ist Mark Haefele, und höchstwahrscheinlich haben Sie noch nie von mir gehört.“ Mit diesen Worten beginnt sein aktuelles Buch, „Die neuen Regeln des Investierens.“ Tatsächlich ist Haefele bekannt, eine Art Influencer der Finanzwelt. Bei der Großbank verwaltet er mit seinem Team 4,2 Billionen Dollar an investiertem Vermögen – daher wird sein Rat von Profiinvestoren und von Kleinanlegern gleichermaßen verfolgt.

Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Haefele, es reiche künftig nicht mehr aus, sich auf das Stock-Picking einzelner Aktien zu konzentrieren. In Zeiten, in denen Regierungen etwa in Europa und in China große Summen an Geld investieren, müssten Anleger sich darauf konzentrieren, den großen Trends zu folgen und für Turbulenzen gerüstet zu sein.

Die Stimmung in den USA habe sich deutlich verschlechtert, sagt der UBS-Experte. Langfristig sieht er indes weiter Potenzial in den USA, vor allem bei Künstlicher Intelligenz.

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