Larry Fink: Blackrock-Chef sieht den Dollar durch Bitcoin bedroht
Frankfurt. Larry Fink, der Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, sieht die Weltwirtschaft in Gefahr. „Ich höre es von beinahe jedem Kunden, jedem Entscheider, mit dem ich spreche, sie machen sich mehr Sorgen über die Wirtschaft als zu jedem anderen Zeitpunkt in der jüngeren Vergangenheit“, heißt es in Finks jährlichem Brief an Aktionäre, Kunden, Manager und Politiker.
Besonders große Sorgen bereitet Fink die Bedeutung der amerikanischen Währung als Anker des weltweiten Währungssystems: „Die USA haben seit Jahrzehnten von der Rolle des Dollars als globale Reservewährung profitiert, aber das ist nicht für immer garantiert.“
Die US-Schulden hätten sich seit 1989 verdreifacht. In diesem Jahr überträfen die Zinszahlungen der Vereinigten Staaten die Marke von 952 Milliarden Dollar, mehr als das Verteidigungsbudget. Der Blackrock-Chef rechnet vor, dass bis 2030 die Pflichtausgaben des Staates und der Schuldendienst alle Einnahmen auf Bundesebene aufzehren werden, dadurch drohe ein permanentes Defizit.