Start-up-Check: KI für Juristen – Der Beck-Verlag steigt mit Millionen bei Xayn ein
Düsseldorf. Das Berliner Start-up Xayn wurde 2017 als datenschutzfreundliche Alternative zu Google gegründet – mit einer eigenen Suchmaschine, die direkt auf dem Smartphone lernte, ohne Nutzerdaten zentral zu speichern.
Heute verfolgt das Start-up ein neues Ziel: Es entwickelt Künstliche Intelligenz (KI) für den Rechtsmarkt. Aus dem mobilen Browser ist eine KI-Plattform für Juristinnen und Juristen geworden. Noxtua, so heißt das neue Kernprodukt, unterstützt Kanzleien und Rechtsabteilungen bei der Analyse und Erstellung juristischer Texte.
Dieser Strategiewechsel überzeugt Investoren: Denn wie das Handelsblatt vorab erfuhr, hat Xayn in einer Serie-B-Finanzierung 80,7 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen will mit dem Kapital zur führenden europäischen Plattform für Rechts-KI werden und firmiert dafür um – von Xayn AG zu Noxtua SE.
Wer steckt dahinter?
Der neue Name soll die Neuausrichtung unterstreichen. „Wir sind mittlerweile in so vielen Rechtsabteilungen und Kanzleien als Noxtua bekannt, dass wir uns entschieden haben, das Projekt und das Unternehmen auch komplett so zu benennen“, sagt Mitgründer und CEO Dr. Leif-Nissen Lundbaek.