Kommentar: Volkswagen steckt in der Krise fest – und muss jetzt handeln

Volkswagen steckt in der schwersten Krise seit dem Dieselskandal. Und man muss sagen: Der Autogigant steckt fest. Ein Gewinneinbruch von 40 Prozent, sinkende Margen, Überkapazitäten, schwache Chinazahlen und ein Elektromarkt, der in der Bilanz weiter belastet – das erste Quartal ist ein Weckruf.
Zwar hält der Konzern offiziell an seinen Zielen fest, doch selbst das Management musste einräumen, dass die operative Rendite nur noch am unteren Ende der Zielspanne liegt. Von früherer VW-Stärke ist wenig zu spüren.
E-Autos erzielen keine auskömmlichen Margen
Hinzu kommt: Zwar hat Volkswagen seinen Absatz insgesamt leicht gesteigert; der Elektroabsatz ist mit fast 60 Prozent Wachstum deutlich angesprungen. Doch wirtschaftlich rechnet sich das Geschäft kaum.