Bill Gates: „Es spielt sich eine unglaubliche Tragödie ab“
Düsseldorf. Die USA streichen ihre Entwicklungshilfe fast ganz, andere Länder wie England oder Frankreich kürzen sie stark. Das trifft auch die Gates-Stiftung, die zusammen mit staatlichen Stellen Gesundheits- und Entwicklungsprojekte im globalen Süden unterstützt.
Auch wenn die „Gates Foundation“ mit einem Vermögen von derzeit 77 Milliarden Dollar die größte der Privatstiftungen der Welt ist: Auffangen kann sie die Kürzungen nicht, wie Microsoft-Gründer Bill Gates im Interview mit dem Handelsblatt sagt.
Die Situation beschreibt der einstmals reichste Mann der Welt als dramatisch: Eine Million Kinder könnten jährlich durch die ausbleibende Hilfe sterben. Gleichzeitig verkündet Gates einen für Stiftungen ungewöhnlichen Schritt: Der 69-Jährige nennt erstmals ein konkretes Datum, zu dem die Stiftung geschlossen wird.