USA: Wie können Unternehmen ihre Kosten im US-Zollchaos senken?
New York. Gerade einmal eine Seite, höchstens jedoch eineinhalb, wollte Donald Trump seinen Handelspartnern im Zollstreit noch schicken. Am 9. Juli endet die 90-tägige Zollpause, die der US-Präsident eigentlich für Verhandlungen nutzen wollte. Und kurz vor Ende der Gnadenfrist fehlt es noch immer an den versprochenen Deals mit zahlreichen Ländern.
Die Schuld sieht Trump bei den anderen. Es sei schwieriger als gedacht, Abkommen mit einer Reihe ausländischer Regierungen zu schließen, weil sie „verwöhnt sind, weil sie uns 30, 40 Jahre lang abgezockt haben“, sagte der Präsident in dieser Woche. „Wir werden ganz einfach eine Zahl festlegen und ihnen einen netten Brief schreiben.“
Während ab der kommenden Woche also wieder hohe Zölle drohen, versuchen viele Unternehmen inzwischen, sich selbst zu helfen. Sie haben Strategien entwickelt, um die Zollkosten zu minimieren. Dabei helfen ihnen vor allem Unternehmensberater wie Cindy Allen, die die Besonderheiten der US-Gesetzgebung kennen.