Immobilien: Schnäppchen Erbpacht? Für wen das Haus auf fremdem Grund lohnt
Frankfurt. Viele Menschen in Deutschland träumen von den eigenen vier Wänden – aber gerade in den Großstädten kann sich nicht jeder diesen Wunsch finanziell erfüllen. Deshalb ziehen private Bauherrinnen und Bauherren häufiger eine Alternative zum Grundstückskauf in Betracht: das Erbbaurecht, umgangssprachlich meist Erbpacht genannt. Hierbei müssen Immobilieneigentümer das Grundstück nicht selbst kaufen, sondern nur pachten.
Der Vorteil des Modells liegt auf der Hand: Weil die Aufwendungen für das Grundstück beim Erwerb wegfallen, ist der Immobilienkauf zunächst günstiger – dafür fallen später Zinszahlungen an. Das Bundesbauministerium verspricht sich vom Erbbaurecht durchaus mehr bezahlbaren Wohnraum – und auch eine aktuelle Kurzstudie des Analysehauses Bulwiengesa und des Immobilienfinanzierers Berlin Hyp spricht dem Modell Potenzial für den Bau von bezahlbarem Wohnraum zu. Doch gerade für Privatleute es gibt Tücken.
Für wen lohnt sich die Erbpacht, und wie hoch ist das Zinsrisiko? Das sind die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen.