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Druck auf RusslandRubio fordert Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs

Die USA seien „frustriert“ über fehlende Fortschritte in den Friedensverhandlungen, so Außenminister Rubio. Er und sein russischer Amtskollege Lawrow hätten neue Ideen ausgetauscht. 10.07.2025 - 16:47 Uhr aktualisiert Artikel anhören
US-Außenminister Marco Rubio (l) trifft sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow (r) am Rande des Asean-Außenministertreffens. Foto: Mandel Ngan/Pool AFP/AP/dpa

Moskau. US-Außenminister Marco Rubio fordert nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow einen Fahrplan zur Beendigung des Ukrainekriegs. Er sprach von einem „offenen und wichtigen Gespräch“, in dem er die Enttäuschung von US-Präsident Donald Trump über die mangelnde Flexibilität Russlands übermittelt habe.

Die USA seien frustriert darüber, dass bislang kein größerer Fortschritt erzielt worden sei, sagte Rubio. Das 50-minütige Gespräch fand am Rande des Außenministertreffens der südostasiatischen Staatengruppe Asean in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur statt.

Beide Seiten hätten neue Ideen ausgetauscht, so Rubio. „Ich denke, es ist ein neuer und anderer Ansatz“, sagte er. Das sei keine Garantie für einen Frieden, aber er werde mit Präsident Donald Trump darüber sprechen. Details nannte er nicht.

Russland wünscht sich wieder direkten Flugverkehr in die USA

Die russische Seite betonte ebenfalls den Erfolg der Gespräche. Washington und der Kreml wollen nach Angaben aus Moskau die Bemühungen zur Normalisierung ihrer Beziehungen fortsetzen.

„Beide Seiten bekräftigten ihre gegenseitige Bereitschaft, nach friedlichen Lösungen für Konfliktsituationen zu suchen, die russisch-amerikanische wirtschaftliche und humanitäre Zusammenarbeit wiederherzustellen“, teilte das russische Außenministerium.

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Frankreichs Europaminister: „Ein Stopp der Waffenlieferungen heißt mehr Krieg“

Russland bekräftigte der Mitteilung nach auch seinen Wunsch nach einer Wiederaufnahme des direkten Flugverkehrs mit den USA, um ungehinderte Kontakte zwischen den Gesellschaften beider Länder zu ermöglichen.

Betont worden sei außerdem erneut, „wie wichtig es ist, weiter an der Normalisierung des Betriebs der bilateralen diplomatischen Vertretungen zu arbeiten“. Für die Botschaften gibt es im Zuge der Spannungen zwischen Moskau und Washington eine Reihe von Einschränkungen.

Trump wirft Putin „Bullshit“ vor

Zum ersten Mal hatten sich Rubio und Lawrow persönlich vor knapp fünf Monaten in der saudischen Hauptstadt Riad getroffen. Die beiden telefonierten danach mehrfach miteinander, als die USA auf eine Waffenruhe in der Ukraine drängten.

US-Präsident Trump zeigt sich zunehmend unzufrieden mit Kremlchef Wladimir Putin. Am Dienstag hatte er ihm vorgeworfen, mit Blick auf eine Friedenslösung für den Ukrainekrieg „Bullshit“ zu erzählen.

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Bereits zuvor hatte sich Trump erneut für ein schnelles Ende des Kriegs ausgesprochen und betont, dass er überhaupt nicht zufrieden sei mit Putin. Deshalb würden die USA einige Waffen in die Ukraine schicken, so Trump.

Rubio griff am Donnerstag auch das Thema der US-Waffenlieferungen auf. Die Unterbrechung solcher Lieferungen sei „falsch dargestellt“ worden. Die Vereinigten Staaten hätten lediglich die Bestände bestimmter Munitionstypen überprüft und nicht – wie vielfach berichtet – ihre Unterstützung für die Ukraine beendet.

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