Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiatische Börsen treten auf der Stelle – Warten auf die Fed
- Der japanische Nikkei-Index lag am Mittwoch 0,1 Prozent tiefer bei 40.640 Punkten, der breiter gefasste Topix stieg um 0,4 Prozent.
- Die Börse Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen notierten je 0,3 Prozent schwächer.
Die Gespräche zwischen den USA und China waren am Dienstag zwar mit der Vereinbarung zu Ende gegangen, eine Verlängerung des 90-tägigen Zollfriedens anzustreben, brachten jedoch keine wesentlichen Durchbrüche.
Es gebe weiterhin viele Unsicherheiten bei den Zöllen, was das Aufwärtspotenzial für Aktien begrenze, sagte die Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. Daher gebe es derzeit „keine klare Richtung“ im japanischen Aktienhandel.
Einige mit Enttäuschung aufgefasste Firmenbilanzen sorgten zudem für Kursverluste. Aktien der Fluggesellschaft ANA Holdings gaben 3,8 Prozent nach. Papiere des Chip-Ausrüsters Advantest verloren 1,5 Prozent.
Gespannt blicken die Anleger auf die Zinsentscheidung der Fed. Es wird erwartet, dass sie die Zinssätze unverändert lässt. „Da der Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung ist, wollen die meisten Fed-Vertreter abwarten, wie sich die Zölle auf die Inflation auswirken“, sagte Tom Kenny, Volkswirt bei ANZ.