MDax-Konzern: CTS-Eventim-Aktie bricht nach Zahlen um fast 20 Prozent ein
München. Die jüngsten Zukäufe in Frankreich und Großbritannien sowie der anhaltende Kostendruck bei Konzerten und Musikfestivals belasten den Ticketvermarkter CTS Eventim. Nach schwachen Halbjahreszahlen brach die Aktie zeitweise um 18,5 Prozent ein und war somit auf dem tiefsten Stand seit November 2024. Keine anderen Aktie im MDax entwickelte sich am Donnerstag schlechter.
Zugleich büßte das Papier seine Kursgewinne im laufenden Jahr praktisch ein. Zuletzt kostete die Aktie mit rund 82 Euro in etwa so viel wie zum Jahreswechsel, nachdem der Kurs im Mai zeitweise auf mehr als 114 Euro geklettert war.
Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr zwar um knapp acht Prozent auf 1,29 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) bröckelte aber um 0,8 Prozent auf 200,5 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.
Im zweiten Quartal, in dem die Festival-Saison etwa mit „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ einen ersten Höhepunkt erlebt, stagnierte der Umsatz. Unter dem Strich verdiente der Ticketvermarkter im zweiten Quartal knapp 44 Millionen Euro, über 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen mitteilte.