Healthtech: M2care sammelt 26 Millionen Euro ein
Düsseldorf. Das europäische Healthtech-Venture-Studio M2care hat seine Finanzierung auf 26 Millionen Euro ausgebaut. Neben bestehenden Geldgebern beteiligt sich nun auch der staatliche Fonds French Tech Accélération 2, verwaltet von Bpifrance im Auftrag der französischen Regierung. Das teilte das Healthtech-Unternehmen in dieser Woche mit. Mit den Mitteln will M2care acht neue Projekte im Bereich Gesundheitsinnovation weiterentwickeln.
Das Studio versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung, Industrie und Investoren. Gemeinsam mit Gründerinnen und Gründern baue M2care Unternehmen im Frühstadium auf. Drei Start-ups seien bereits entstanden: Previa Medical entwickelt ein digitales Gerät zur Vorhersage medizinischer Notfälle in Kliniken, Therasonic arbeitet mit Ultraschalltechnologie für die Behandlung von Hirnerkrankungen, und Rhovica Neuroimaging entwickelt einen Katheter mit integrierten Sensoren für Notfallpatienten.
Die neuen Mittel sollen laut M2care vor allem in Projekte aus Kardiologie, Neurologie, Augenheilkunde und Dermatologie fließen. Bpifrance betont, die Investition stärke die technologische Souveränität Frankreichs im Gesundheitswesen.