Private Equity Fonds: Worauf müssen Anleger bei Investments in Eltifs achten?
Frankfurt. Beim britischen Fondshaus Schroders können Privatanleger ab 10.000 Euro in Private Equity investieren. Der Vermögensverwalter Muzinich & Co. bietet ab 1000 Euro einen Anteil am Geschäft mit privaten Krediten. Inzwischen verschafft auch der Neobroker Trade Republic Kunden Zugang zu zwei Private-Equity-Fonds: von Apollo und EQT, ab einem Investment von einem Euro.
Das Angebot an Fonds, die auch Kleinanlegern Investments in den sogenannten Privatmärkten eröffnen sollen, wächst rasant. Privatmärkte sind Anlagen wie Private Equity, private Kredite und Infrastrukturprojekte, die nicht an der Börse gehandelt werden. Lange waren Privatanleger ohne große Vermögen davon weitgehend ausgeschlossen.
Die nun reihenweise in der EU neu aufgelegten Fonds sind sogenannte European Long-Term Investment Funds, kurz Eltifs. Seit vergangenem Jahr ist für diese Produkte keine Mindestanlage mehr vorgeschrieben.
Christian Leuchtweis, Analyst für alternative Anlagen beim Analysehaus Scope, sagt: „Die Zahl der Eltifs, die nur sehr niedrige Anlagesummen voraussetzen, ist deutlich angestiegen.“ Scope rechnet damit, dass sich das in Eltifs verwahrte Anlegergeld von knapp 21 Milliarden Euro Ende 2024 bis Ende 2027 auf 65 bis 70 Milliarden Euro verdreifachen wird.