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Nikkei, Kospi & CSI300Asien-Börsen: Anleger nehmen nach Rekordlauf Gewinne mit

Besonders der Technologiesektor bescherte großen Indizes in den vergangenen Tagen starke Kursgewinne. Doch Gewinnmitnahmen und schlechte Nachrichten aus den USA trübten die Stimmung ein.Reuters 04.11.2025 - 10:25 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Die Börse in Tokio. Foto: AP

Tokio. Die Börsen in Tokio, Südkorea oder Taiwan verzeichneten zuletzt dank geopolitischer Entspannungen und starker Wirtschaftsdaten neue Höchststände. Doch die größten Indizes schlossen den Handelstag mit deutlichen Verlusten ab. Anleger machten nach der jüngsten Rally Kasse:

  • Der japanische Nikkei-Index büßte nach Rekordstand 1,6 Prozent ein und schloss bei 51.571 Punkten.
  • Auch in Taiwan gab der Leitindex zum Börsenschluss rund ein Prozent nach und markierte ebenfalls einen Rekordstand.
  • Der Kospi in Südkorea verlor mehr als 2,3 Prozent, nachdem er am Montag ein Allzeithoch erreicht hatte.
  • In Hongkong büßte der Hang-Seng-Index ebenfalls 0,8 Prozent ein.
  • Der Shanghai Composite verlor mehr als 0,4 Prozent und schloss bei 3.960 Punkten.

Händler verwiesen außerdem auf eine Umschichtung von den zuletzt gut gelaufenen Technologie- und Biotech-Werten in Substanzwerte wie Banken. Medienberichte, denen zufolge China die Subventionen erhöht hat, wodurch die Energiekosten für große Rechenzentren des Landes um bis zur Hälfte gesenkt werden könnten, begrenzten jedoch die Verluste bei großen Technologiewerten in Hongkong.

Gemischte Signale aus den USA

Die generelle Stimmung wurde durch schwache US-Wirtschaftsdaten und uneinheitliche Äußerungen von Vertretern der US-Notenbank Fed zur künftigen Zinspolitik belastet. Der US-Dollar legte gegenüber dem Yuan leicht zu, verlor aber zum Yen.

„Die US-Wirtschaftsaktivität ist eine Geschichte von zwei gegensätzlichen Dynamiken: Ein KI-Boom, angeführt von Big Tech, und ein sich abmühender Fertigungssektor, der von Zollunsicherheit und höheren Kosten geplagt wird“, sagte NAB-Stratege Rodrigo Catril.

Am Montag zeichneten die Berichte der Hersteller in der privaten Umfrage des Institute for Supply Management ein düsteres Bild des Fabriksektors. Demnach schrumpfte das verarbeitende Gewerbe in den USA im Oktober den achten Monat in Folge, da die Auftragseingänge gedämpft blieben.

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