Oura-Ring, Loop, Whoop: Welcher Fitnesstracker passt zu mir?
Düsseldorf. Wie schlafen wir? Geht es uns gut? Wie fit sind wir? Noch vor wenigen Jahren mussten Menschen sich diese Frage selbst beantworten. Heute befragt eine steigende Anzahl an Menschen in Deutschland dafür ihre Fitnesstracker: Deren Zahl stieg 2024 auf 6,96 Millionen, fünf Jahre zuvor waren es noch 2,5 Millionen. Der Report „Statista Health Market Insights“ prognostiziert ein weiteres Wachstum auf 7,72 Millionen im Jahr 2029.
Waren die Fitnesstracker der Vergangenheit beschränkt auf das Messen der Herzfrequenz und Zählen der Schritte, kann man sich heute ein halbes Analysezentrum an den Körper binden. EKG, Hauttemperatur, Blutsauerstoff, Schlafphasen, erste Modelle schätzen den Blutdruck, die Metriken grenzen an einen Check-up beim Arzt und sind mithin unübersichtlich.
Dazugehörige Apps helfen, die Datenflut nicht nur zu präsentieren und zu sortieren; sie bewerten sie auch qualitativ und geben Handlungsempfehlungen, die über generell bekannte Ratschläge für die Gesundheit – „ausreichend schlafen“ – hinausgehen.
Doch welches Messinstrument ist am geeignetsten? Wo liegen die Unterschiede, wo die Stärken und Schwächen? Der Autor hat für mehr als dreißig Tage vier Geräte – den Oura-Ring, den Polar-Loop, Whoop Life und eine Garmin Uhr – parallel getragen und geschaut, was welches Gadget bietet.