1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Banken + Versicherungen
  4. Banken
  5. UBS: Großbank könnte Kreditfonds mehr als zehn Prozent abwerten

UBSGroßbank könnte Kreditfonds mehr als zehn Prozent abwerten

Eine Hedgefonds-Tochter der UBS ging hohe Engagements beim Autoteileproduzenten First Brands ein, der in die Pleite rutschte. Nun drohen den Investoren millionenschwere Verluste.Jakob Blume 26.11.2025 - 04:16 Uhr Artikel anhören
Sergio Ermotti: Der UBS-Chef weist Vorwürfe eines Fehlverhaltens seiner Bank im Fall First Brands vehement zurück. Foto: Picture Alliance (2), Imago [M]

Frankfurt. Die Schweizer Großbank UBS könnte Kreditfonds mit Engagements beim pleitegegangenen US-Autoteilehersteller First Brands deutlich abwerten. Bei den von der Hedgefondstochter O’Connor verwalteten Fonds steht eine Abwertung des Fondsvermögens, des sogenannten Nettoinventarwerts, von mehr als zehn Prozent im Raum. Das hat das Handelsblatt von mit den Vorgängen vertrauten Personen erfahren.

Die UBS teilte auf Anfrage mit: „Wir haben Investoren darüber informiert, dass die ‚Working Capital Opportunistic‘-Fonds von O’Connor abgewickelt werden und der Großteil des Fondsvermögens bis zum Jahresende monetarisiert wird.“ Die Priorität der Bank liege darauf, die Kundeninteressen zu schützen und für First-Brands-Engagements eine möglichst hohe Rückzahlung zu erreichen.

Die Fondsinvestoren stehen dennoch vor Verlusten in Multimillionenhöhe. Besonders das Ausmaß der Abwertung der Nettoinventarwerte ist für die UBS brisant.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt