UBS: Großbank könnte Kreditfonds mehr als zehn Prozent abwerten
Frankfurt. Die Schweizer Großbank UBS könnte Kreditfonds mit Engagements beim pleitegegangenen US-Autoteilehersteller First Brands deutlich abwerten. Bei den von der Hedgefondstochter O’Connor verwalteten Fonds steht eine Abwertung des Fondsvermögens, des sogenannten Nettoinventarwerts, von mehr als zehn Prozent im Raum. Das hat das Handelsblatt von mit den Vorgängen vertrauten Personen erfahren.
Die UBS teilte auf Anfrage mit: „Wir haben Investoren darüber informiert, dass die ‚Working Capital Opportunistic‘-Fonds von O’Connor abgewickelt werden und der Großteil des Fondsvermögens bis zum Jahresende monetarisiert wird.“ Die Priorität der Bank liege darauf, die Kundeninteressen zu schützen und für First-Brands-Engagements eine möglichst hohe Rückzahlung zu erreichen.
Die Fondsinvestoren stehen dennoch vor Verlusten in Multimillionenhöhe. Besonders das Ausmaß der Abwertung der Nettoinventarwerte ist für die UBS brisant.