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StahlThyssenkrupp Steel: IG Metall lehnt weiteren Stellenabbau ab

Die Sparte soll vom indischen Stahlkonzern Jindal übernommen werden. Das will das Unternehmen an weitere Einsparungen knüpfen. Doch dafür braucht es die Zustimmung der Gewerkschaft. 14.01.2026 - 18:46 Uhr Artikel anhören
Thyssenkrupp Stahlwerk: Der Stahlsparte könnte unter neuem Besitzer deutlich höhere Kündigungswelle als bisher vereinbart drohen. Foto: IMAGO/Rupert Oberhäuser

Essen. In den Verhandlungen über eine Übernahme des Stahlherstellers Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) soll der indische Stahlkonzern Jindal laut einem Medienbericht weitere Kostensenkungen verlangen.

Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll Jindal auf größere Einsparungen dringen, als sie bislang von TKSE und IG Metall vereinbart wurden.

Über die bislang in einem Sanierungstarifvertrag vereinbarten 11.000 Stellen hinaus könnten dann weitere 2.000 oder 3.000 Stellen wegfallen, befürchtet die Gewerkschaft. Derzeit hat TKSE 26.000 Mitarbeiter. Jindal prüft derzeit die Bücher der Thyssenkrupp-Stahlsparte, die Deutschlands größter Stahlerzeuger ist.

„Für uns sind die Vereinbarungen des Sanierungstarifvertrages unantastbar“, sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler, der Zeitung. Man sei davon überzeugt, dass sie ausreichen, um den Stahlbereich von Thyssenkrupp in eine gute Zukunft zu führen. „Wir erwarten von Jindal, dass sie auf dieser Basis ein Konzept für die Zukunftsfähigkeit von TKSE auf den Tisch legen“, so Giesler weiter. 

Eine Jindal-Sprecherin sagte der „Rheinischen Post“, dass man bis zum Abschluss der Verhandlungen keine Stellung zu konkreten Details nehmen könne. „Unabhängig davon beteiligen wir uns grundsätzlich nicht an Spekulationen.“

Die Konzernmutter Thyssenkrupp AG wollte die Informationen ebenfalls nicht kommentieren. Man bitte um Verständnis, „dass wir uns zu einzelnen Aussagen, die zum jetzigen Zeitpunkt lediglich einen Zwischenstand darstellen können, nicht äußern“, sagte ein Sprecher der „Rheinischen Post“.

dpa
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