Nikkei, Yen, Hang Seng: Deeskalation im Iran? – Ölpreise und Gold geben nach
Tokio. Entspannungssignale im Iran-Konflikt nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben die Öl- und Goldpreise am Donnerstag von ihren Höchstständen zurückkommen lassen. Gleichzeitig setzte sich der Ausverkauf bei Technologiewerten an den asiatischen Börsen fort.
- In Tokio gab der Nikkei-Index etwa 1 Prozent nach auf 53.808 Punkte.
- Der breiter gefasste Topix klettert fast ein halbes Prozent auf 3662 Punkte.
- Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen sinkt leicht auf 4731 Zähler.
Anleger schichteten aus hoch bewerteten Chip- und KI-Aktien in andere Sektoren um. „An der Wall Street findet eine Rotation statt, die letztlich die Indizes belastet, aber anzeigt, dass die inneren Werte des Marktes sich recht gut halten“, sagte der Analyst Kyle Rodda von Capital.com.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 158,52 Yen und legte leicht auf 6,97 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,80 Franken vor. Zuvor hatte der Yen nach Warnungen der japanischen Regierung vor übermäßigen Kursschwankungen deutlich zugelegt. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,16 Dollar und zog leicht auf 0,93 Franken an.