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Jägermeister, Underberg, BerentzenDiese Firmen füllen Deutschland ab

Von Korn über Wodka bis zum edlen Whisky: Jeder Deutsche konsumiert im Schnitt rund 5,5 Liter Spirituosen pro Jahr. Hinter den hochprozentigen Tropfen verbergen sich riesige Konzerne. Die größten Hersteller im Überblick. 01.10.2015 - 17:13 Uhr
Foto: dpa - picture-alliance

Mit Korn hat alles angefangen. Die Geschichte von Hardenberg-Wilthen geht bis ins Jahr 1700 zurück. Damals hieß das Unternehmen „Kornbrennerei Hardenberg“. In der heutigen Form wurde der Spirituosenkonzern im Jahre 1998 gegründet. Neben dem Korn verkauft Hardenberg-Wilthen unter anderem auch den Likor „Original Danziger Goldwasser“ und den Weinbrand „Wilthener“.

Umsatz (2014): 87,4 Millionen Euro

Foto: dpa - picture-alliance

1996 ist Brown-Forman in den deutschen Markt eingestiegen. Zum Produktsortiment zählen die Whiskeys „Jack Daniel's“ und „Southern Comfort“, die Vodka-Marke „Finlandia“ und die Tequila-Marke „El Jimador“. In Deutschland beschäftigt der Konzern 100 Mitarbeiter. Weltweit arbeiten 4100 Menschen für Brown-Forman.

Umsatz (2014): 107,4 Millionen Euro

Foto: ap

Zu den Klassikern von Beam Deutschland gehört der Bourbon „Jim Beam“ in all seinen Variationen. Das Portfolio des Unternehmens Beam Suntory beinhaltet unter anderem auch die Whiskeys „Maker's Mark“ und „Canadian Club“. Im vergangenen Jahr belief sich de Deutschland-Umsatz auf über 118 Millionen Euro.

Umsatz (2014): 118,7 Millionen Euro

Foto: dpa

Der Apfelkorn von Berentzen ist das wohl bekannteste Produkt des Unternehmens. Trotz des bekannten Produkts steckte Berentzen 2008 in einer tiefen Krise. Nachdem sich die Eigentümerfamilie zurückgezogen haben, entstand im Geschäftsjahr 2008 ein Verlust von rund 22,5 Millionen Euro. Mittlerweile ist Berentzen aus dem Gröbsten wieder raus.

Umsatz (2014): 153,4 Millionen Euro

Foto: Reuters

Über 160 Millionen Euro setzt der Spirituosenkonzern Diversa in Deutschland um. Der Cognac Remy Martin gehört zu den Premiumprodukten des Unternehmens. Auf der Homepage von Diversa wird er für seine verführerische Note reifer Sommerfrüchte gelobt.

Umsatz (2014): 163,5 Millionen Euro

Foto: Screenshot

Im oberschlesischen Beuthen gegründet und nach den Zweiten Weltkrieg in Rottenburg an der Laaber neu aufgebaut, produziert Rola jährlich 50 Millionen Flaschen für Discounter in Deutschland. Größter Abnehmer der Spirituosen ist Aldi.

Umsatz (2014): 173,6 Millionen Euro

Foto: Handelsblatt

Semper idem Underberg generiert mit gerade einmal 164 Mitarbeitern einen Umsatz von über 180 Millionen Euro. Bekanntgeworden ist das Unternehmen mit seinem gleichnamigen Magenbitter „Underberg“. Im Lauf der Zeit wurden neue Spirituosen hergestellt und zahlreiche Konkurrenten aufgekauft. 1972 erwarb Underberg das Unternehmen Gürtler sowie die Sektkellerei Schlumberger. Hinter den Produkten „Metaxa“, „Moskovskaya“ und „Pitu“ verbirgt sich ebenfalls Underberg.

Umsatz (2014): 181,1 Millionen Euro

Foto: dpa - picture-alliance

In über 100 Ländern verkauft Bacardi seine Produkte. Der weltweite Umsatz beläuft sich auf rund sechs Milliarden. In Deutschland liegt der Umsatz bei über 191 Millionen Euro. Das bekannteste Produkt trägt den Firmennamen selbst. Der Bacardi-Rum gehört zu den meistverkauften Spirituosen der Welt.

Umsatz (2014): 191,3 Millionen Euro

Foto: obs

Italien, Deutschland und Brasilien sind die wichtigsten Märkte für die Campari-Gruppe. Wie bei Bacardi trägt auch bei Campari das bekannteste Produkt den Firmennamen. Gegründet wurde der Spirituosenkonzern im Jahre 1860 in Mailand durch Gaspare Campari. Seitdem zählen zahlreiche weitere Marken zum Produktportfolio. So vertreibt Campari unter anderem noch „Aperol“, „Ouzo 12“, „Skyy Vodka“ und „Cinzano“.

Umsatz (2014): 220,8 Millionen Euro

Foto: dpa - picture-alliance

Im Nachkriegsdeutschland gründete die Familie Matthiesen den Hamburger Spirituosenkonzern Borco. 1982 baute Borco die Tequila-Marke „Sierra Tequila“ nach nur einem Jahr zum Marktführer auf. Weitere bekannten Marken sind „Loch Lomond“, „Parliament“, „Russian Standard“ und „Żubrówka“.

Umsatz (2014): 253,4 Millionen Euro

Foto: Reuters

27.355 Menschen arbeiten weltweit für den Spirituosenkonzern Diageo. Bekannte Marken sind „Gordon's Gin“, „Baileys“, „Smirnoff“ und „Johnnie Walker“. Der Gesamtumsatz des britischen Unternehmens beträgt rund 18 Milliarden Euro. Damit ist Diageo der weltweit größte Spirituosenhersteller. In Deutschland allerdings kommt Diageo nicht über Platz 5 hinaus.

Umsatz (2014): 262,9 Millionen Euro

Foto: Reuters

Der hochprozentige Schnaps Absinth hat Pernod bekannt gemacht. 1975 wurde Pernod mit Ricard fusioniert. Im Portfolio des Unternehmens verbergen sich zahlreiche weltweit bekannte Spirituosen. Um nur einige zu nennen: „Ballantine's“, „Jameson“, „Havana Club“, „Absolut“, „Wyborowa“, „Ramazzotti“ und „Malibu“.

Umsazt (2014): 436,7 Millionen Euro

Foto: dpa

Zunächst wurde das Unternehmen 1878 von Wilhelm Mast als Essigfabrik und Weinhandlung gegründet. Erst später, 1934, erfand Masts Sohn Curt den legendären „Jägermeister“. Bis heute ist der Kräuterlikör der Hauptumsatzbringer des Konzerns. Mast-Jägermeister befindet sich im Privatbesitz der Familie Findel-Mast.

Umsatz (2014): 441,3 Millionen Euro

Foto: obs

Henkell ist eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das die Champagnerherstellung beherrschte. Bereits 1857 wurde in Mainz die erste Fabrik zur Herstellung des edlen Tropfen gebaut. Mittlerweile bietet Henkell nicht nur teure Spirituosen an. Mit „Wodka Gorbatschow“ hat das Unternehmen auch einen Billig-Schnaps im Portfolio.

Umsatz: 700,7 Millionen Euro

Foto: dpa

Der größte Spirituosenkonzern Deutschlands ist Rotkäppchen-Mumm. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei fast 900 Millionen Euro. Die Größe des Umsatzes hat das Unternehmen den Übernahmen von Mumm, Jules Mumm und MM Extra zu verdanken. Mit 116 Millionen verkauften Flaschen ist der Rotkäppchen Sekt der Top-Seller des Konzerns.

Umsatz (2014) 897,2 Millionen Euro

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