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„Die Höhle der Löwen“-InvestorTV-Investor Frank Thelen will in ein Start-up einsteigen – und muss warten

Sonst lässt er in „Die Höhle des Löwen“ um sein Geld pitchen – doch nun hat Thelen bei einem Investment-Angebot einen Rollentausch hinnehmen müssen.Johannes Steger 20.08.2018 - 06:20 Uhr Artikel anhören

Sie sind die Investoren der beliebten Show im Fernsehsender Vox: Carsten Maschmeyer (l-r), Judith Williams, Georg Kofler, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel.

Foto: dpa

Düsseldorf. Es gibt Momente, da werden aus Löwen Lämmer. Das erfuhr auch Frank Thelen (42), der normalerweise in der Vox-Erfolgsserie „Die Höhle der Löwen“ gemeinsam mit anderen Investoren Unternehmensgründer um sein Geld pitchen lässt.

Doch diesmal musste Thelen das Augsburger Start-up Xentral erst einmal von sich überzeugen. Das Unternehmen hat ein ERP-System erfunden – damit lassen sich zum Beispiel Kundendaten, Material- oder Personalbedarf digital managen.

Alex Koch, Technikchef bei Thelens Wagniskapitalgeber Freigeist Capital, hatte Xentral auf der Suche nach einer Lösung für die Start-ups im bestehenden Portfolio entdeckt: „Wir haben Xentral durch unsere eigenen Probleme gefunden: Wir brauchten eine zuverlässige Backend-Lösung für unsere Shops“, sagte Thelen dem Handelsblatt.

Xentral bespiele einen großen Markt, der zwischen SAP und Excel-Tabellen moderne Software suche, ist der Investor überzeugt. Die Lösung kam dann bei drei Start-ups im Thelen-Portfolio zum Einsatz und überzeugte: „Wir dachten uns: Hey, da wären wir gerne an Bord!“, erklärt er.

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Doch die beiden Gründer Benedikt und Claudia Sauter zeigten sich nicht so euphorisch, wie es der „Löwe“ Thelen gewohnt ist. Sie arbeiteten gerade an vier Großprojekten und stellten Überlegungen für das Investment erst einmal hinten an und ließen Thelen und sein Team warten.

Für den Wagniskapitalgeber eine neue Situation, schließlich erhält das Team von Freigeist Capital eigenen Angaben zufolge rund 1000 Anfragen pro Monat: „Das war schon ungewohnt, ein Angebot abzugeben und dann nichts zu hören“, sagt Thelen.

Die Höhe des schlussendlichen Investments ist nicht bekannt, jedoch investiert Freigeist Capital immer zwischen einer halben und einer Million Euro in Technologie-Start-ups.

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