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+++ Davos im Newsblog +++Weltwirtschaftsforum 2020: Alle Ereignisse zum Nachlesen

Donald Trump lobte seine Erfolge, Angela Merkel hielt ein emotionales Plädoyer für die Rettung der Welt. Das letzte Wort hatten die Klimaschützer. Der Newsblog zum Nachlesen.Alexander Möthe und Jannik Tillar 25.01.2020 - 02:42 Uhr aktualisiert
20.01.2020 – 12:19 Uhr Alexander Möthe
Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Noch bis zum 24. Januar findet in Davos das 50. Weltwirtschaftsforum statt. Etwa 3000 Gäste diskutieren wirtschafts- und sozialpolitische Themen, ein Fokus wird in diesem Jahr auf Umweltpolitik und Klimawandel liegen.

  • Unter den führenden Persönlichkeiten finden sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump. Auch die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist zu Gast in der Schweiz.

  • Merkel hat in ihrer Rede ein Plädoyer für weltweiten Klimaschutz, Zusammenhalt, integrative Friedenspolitik und eine starke Einbindung Afrikas gehalten. Die Kanzlerin verurteile nationale Alleingänge und das Zurückziehen auf sich selbst.
24.01.2020 – 12:18 Uhr Sarah Sendner
Während das Weltwirtschaftsforum fast ausschließlich im Zeichen des Klimas stand, hält US-Finanzminister Steve Mnuchin das Thema für nicht entscheidend. „Es ist eines von vielen Themen," sagte er. 
Außerdem glaube er, dass die Kosten für den Klimawandel zu hoch veranschlagt werden. 
„Man kann die Risiken nicht für 30 Jahre modellieren." Die Kosten des Klimawandels würden vermutlich überschätzt. Dank technologischer Innovationen dürften sie in zehn Jahren deutlich niedriger sein als heute erwartet. 
24.01.2020 – 12:15 Uhr Sarah Sendner
Das letzte Wort hatten übrigens die Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer und Greta Thunberg. Lesen Sie hier, was ihre Botschaft war: 

24.01.2020 – 12:14 Uhr Sarah Sendner
Der letzte Tag in Davos neigt sich dem Ende zu. Die meisten Staats- und Regierungschefs sind bereits abgehakt. 
Handelsblatt-Reporter Stephan Scheuer und Yasmin Osmann fassen die wichtigsten Ereignisse des Weltwirtschaftsforum zusammen. 

24.01.2020 – 01:40 Uhr Anja Holtschneider
Starinvestor George Soros hat nationalistische Tendenzen und den Wettstreit zwischen den Weltmächten China und den USA als große Gefahr für Frieden und Freiheit bezeichnet. Nationalismus sei der große Feind offener Gesellschaften, sagte er am Donnerstagabend am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Seine Hoffnung auf eine gestärkte internationale Kooperation zwischen Staaten habe sich zerschlagen. Die größten Mächte USA, China und Russland seien weiter in den Händen von angehenden oder tatsächlichen Diktatoren, autoritäre Regime seien weiter auf dem Vormarsch.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping versuchten, ihre Macht bis an die Grenzen und darüber hinaus auszudehnen. „Präsident Trump ist ein Betrüger und der ultimative Narzisst, der will, dass sich die Welt um ihn dreht“, sagte Soros. Xi stehe innen- und außenpolitisch unter Druck.
23.01.2020 – 16:12 Uhr Tobias Döring
Die wichtigsten Punkte von Angela Merkels Rede in Davos in der Analyse.
23.01.2020 – 15:17 Uhr Tobias Döring
Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe hat in Davos die Rede von Angela Merkel verfolgt. Im Interview ordnet er die wichtigsten Aussagen der Kanzlerin ein.
23.01.2020 – 13:52 Uhr Alexander Möthe
Zusammenfassend lässt sich sagen: Inhaltlich und rhetorisch war Merkels Rede das Gegenteil der Auftakteinlassung von US-Präsident Donald Trump. Merkel übte sich mehrfach in Demut, was die Rolle Deutschlands für die Welt betrifft, betonte die Bedeutung des Zusammenhalts, gerade in Europa. Sie nannte konkrete Beispiele für Inklusion und verteidigte ihre umstrittensten Entscheidungen. Es ging bei Merkel kaum um den Erhalt der Wertschöpfungskette und Wirtschaftsinteressen, als mehr um die Transformation derer und der gesamten Gesellschaft zum Wohle der gesamten Welt. Die innewohnende Mahnung: Egoismen werden den Planeten zerstören.
23.01.2020 – 13:50 Uhr Alexander Möthe
Staatliche Einzelgänge sind 75 Jahre nach dem Kriegsende das völlig falsche Signal.
Angela Merkel
23.01.2020 – 13:49 Uhr Alexander Möthe
Kleine Kritik an US-Präsident Trump noch: Ja, sie sähe den Reformbedarf bei der WTO, allerdings müssen Schiedsgerichte funktionieren und nicht blockiert werden.
23.01.2020 – 13:49 Uhr Alexander Möthe
Europa ist viel zu langsam.
Angela Merkel
Der Kanzlerin geht es dabei vor allem um Digitalisierung und Wandel allgemein. Mit 27 Mitgliedsstaaten sei es auch nicht so einfach.
Die effizienteste Weise, Wohlstand für die Welt zu erzeugen, sind multilaterale Institutionen.
Angela Merkel
23.01.2020 – 13:47 Uhr Alexander Möthe
Nun plädiert Merkel für eine einheitliche China-Politik Europas. Gerade beim Klimaschutz sei dort eine riesige Chance, gerade bei den Emissionszertifikaten.
23.01.2020 – 13:47 Uhr Alexander Möthe
Es wird ein emotionales Plädoyer für die Zusammenarbeit mit dem Kontinent. Europa könne sich von Afrika, von der jungen Bevölkerung dort positiv Druck machen lassen. Und sich etwas an Lebensfreude unter schwierigsten Bedingungen abgucken.
23.01.2020 – 13:45 Uhr Alexander Möthe
„Ich bin froh, dass wir nicht mehr nur Dinge für Afrika tun, sondern mit Afrika.“
Angela Merkel
Die Kanzlerin kündigt einen Gipfel mit afrikanischen Staaten an.  Sie lobt den Mut, eine Freihandelszone einzurichten. „Wir sollten Afrika nicht unsere Vorstellung einer Eintwicklung für Afrika aufdrängen.“
23.01.2020 – 13:44 Uhr Alexander Möthe
Merkel betont hinsichtlich des Brexits, dass man sich eng und freundschaftlich an Großbritannien zu binden.
23.01.2020 – 13:43 Uhr Alexander Möthe
Europa und die Nato-Staaten könnten durchaus mehr finanziell für den Kampf gegen den Terror tun, helfen, Regierungen in Krisenregionen zu stabilisieren. Die Uno müsse Hilfesuchenden Hilfe bieten, mit stabilen Mandaten. Ein klarer Hieb gegen Großmächte wie Russland.
23.01.2020 – 13:42 Uhr Alexander Möthe
Die Kanzlerin warnt eindringlich, dass sich Libyen zum Stellvertreterkrieg wie in Syrien entwickelt. Man habe die Verantwortung, für Frieden zu sorgen. Wir alle, sagt sie in Bezug auf die Industrienationen, sind in der Verantwortung, dass ärmste Länder wie der Niger, wie die Sahelzone, Unterstützung erhalten.
23.01.2020 – 13:40 Uhr Alexander Möthe
Der Fehler war nicht, Menschen, die an unserer Türe standen, aufzunehmen. Der Fehler war, nicht dafür gesorgt zu haben, dass diese Menschen nicht in ihrer Heimat bleiben konnten.
Angela Merkel
23.01.2020 – 13:40 Uhr Alexander Möthe
Merkel macht deutlsich, dass sie am Atomabkommen mit Iran festhalten möchte. Nur weil ein Vertrag Fehler habe, müsse man ihn nicht zerreißen.
23.01.2020 – 13:39 Uhr Alexander Möthe
Merkel weißt auf das Holocaust-Gedenken hin, wo Bundespräsident Steinmeier der Schuld erinnert, die Deutschland über die Welt gebracht hat. Diese 75 Jahre Frieden seien das Resultat daraus, den Auftrag von damals verstanden zu haben.
23.01.2020 – 13:38 Uhr Alexander Möthe
Das Modell Deutschland könne man exportieren – es ist aber auch ein schwieriger Prozess. Auch, weil es an anderen orten eine Frage von Krieg oder Frieden ist. Gerade dort, wo die Folgen des Klimawandels schon jetzt zu spüren ist. Die Herausforderungen des Wandels hätten dazu geführt, dass sich viele Länder auf sich selbst fokussiert haben.
Multipolarität ist eine schwierige Sache, weil alle Pole eine andere Spannung und Anziehungskraft haben.
Angela Merkel
23.01.2020 – 13:36 Uhr Alexander Möthe
Deutschland setze auf Marktmechanismen und, wo nötig, auf ordnungspolitische Eingriffe. Als größte Baustelle identifiziert sie die Mobilität. Deutschland habe mit den höchsten Strompreis in Europa, finanziere damit aber marktfähig Erneuerbare Energien.
23.01.2020 – 13:35 Uhr Alexander Möthe
Angela Merkel spricht von einer Bringschuld der Industrienationen, was Innovation und Vorreiterschaft betrifft. Mit den Ressourcen müsse geschaffen werden.
Nun sei Deutschland, zu ihrer eigenen Überraschung, im Innovationsindex von Bloomberg ganz oben gelandet. Überraschend sei das, weil man sich in Deutschland meist damit aufhalte, was nicht läuft. Die Kanzlerin lacht, das Publikum auch.
Die Bundeskanzlerin lacht.
23.01.2020 – 13:33 Uhr Alexander Möthe
In Deutschland ist eine große Gruppe menschen überzeugt, dass der Kampf gegen den Klimawandel nicht das dringlichste Problem ist. Wie nehmen wir die als Demokratie mit?
Angela Merkel
Die Kanzlerin sagt klar: es geht um wissenschaftliche Fakten. Das Leugnen des Klimawandels bezeichnet sie als „Glaubenssache“. Die Sprachlosigkeit, die Divergenz zwischen den Lagern mache ihr Sorgen. „Wenn die Sprachlosigkeit größer scheint als zu Zeiten des Kalten Kriegs, dann haben wir ein Problem.“ Das könne zum Verhängnis werden.
Der Preis des Nichthandelns ist höher als der des Handels.
Angela Merkel
23.01.2020 – 13:31 Uhr Alexander Möthe
30 Jahre seien wenig Zeit. Ihre Generation müsse die Ungeduld der Jugend ernstnehmen und in konstruktive Bahnen zu lenken.
23.01.2020 – 13:30 Uhr Alexander Möthe
Deutschland ist ein relativ friedliches Land, aber wir haben bereits jetzt gesellschaftliche Verwerfungen, wenn es um den Transformationsprozess geht.
Angela Merkel

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