1. Startseite
  2. Unternehmen
  3. Industrie
  4. Stahlproduktion in Deutschland bricht um fast ein Viertel ein

IndustrieStahlproduktion in Deutschland bricht um fast ein Viertel ein

Im April haben die Konzerne deutlich weniger Stahl hergestellt. Ihnen macht vor allem der Einbruch der Nachfrage der Automobilindustrie zu schaffen. 25.05.2020 - 11:33 Uhr aktualisiert

Die Stahlsparte des Konzerns hat zuletzt einen deutlichen Verlust eingefahren.

Foto: dpa

Düsseldorf. Die Stahlkocher in Deutschland fahren im Zuge der Coronakrise ihre Hochöfen immer stärker zurück. Im April sei die Stahlerzeugung gegenüber dem Vorjahresmonat um 24 Prozent eingebrochen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mit.

Mit 2,6 Millionen Tonnen sei so wenig Rohstahl hergestellt wie seit Juni 2009 nicht mehr. Von Januar bis April liege das Minus bei zehn Prozent.

Der Schwerindustrie mit Branchengrößen wie ArcelorMittal, Thyssen-Krupp und Salzgitter macht unter anderem der Einbruch der Nachfrage der Automobilindustrie zu schaffen. Tausende Stahlkocher sind in Kurzarbeit.

Die Stahlhersteller schreiben rote Zahlen.. Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp hatte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 einen operativen Verlust von 372 Millionen Euro eingefahren.

Salzgitter will wegen der Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr erstmals seit dem Börsengang 1998 keine Dividende ausschütten. Angesichts der Krise hat die IG Metall einen Zusammenschluss der deutschen Stahlhersteller unter Beteiligung des Staates ins Spiel gebracht.

rtr, dpa
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt