Mobiles Arbeiten: Trotz Coronakrise: Kaum Bedarf an einem Büro im eigenen Heim
23 Prozent der Wohnungskäufer legen Wert auf ein separates Büro.
Foto: dpaFrankfurt. Im Zuge der Corona-Pandemie rückt für Arbeitnehmer die Entscheidung in den Blickpunkt, wie und wo sie in Zukunft arbeiten – doch einer Umfrage zufolge spielt das für viele beim Kauf ihres Eigenheims eine untergeordnete Rolle.
Ein heimischer Arbeitsplatz in Form eines separaten Büros in der eigenen Wohnung ist lediglich für 23 Prozent der Wohnungskäufer von großer Bedeutung, ergab eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag des Berliner Projektentwicklers Archigon.
28 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass sie schon einen Platz zum Arbeiten finden würden, und für 37 Prozent ist diese Thematik ohnehin nicht von Bedeutung, da Homeoffice nicht möglich sei. Etwas mehr als drei Viertel aller Wohnungskäufer benötigen somit kein eigenes Büro im Eigenheim – eine Tatsache, die den Auftraggeber der Studie überrascht.
„Wir haben erwartet, dass Wohnungskäufer dem Arbeitsplatz Homeoffice mehr Bedeutung geben“, meint Gunther Hastrich, Gründer und Geschäftsführer von Archigon. „Dies zeigt aber, wie flexibel von zu Hause aus mit Mobiltelefon, Laptop und entsprechender Videokonferenzsoftware gearbeitet werden kann, solange eine gute Internetverbindung vorhanden ist.“ Gleichwohl zeigten sich in der Umfrage auch regionale Unterschiede: So ist ein separater Raum für 30 Prozent der Berliner, Bremer und Hessen von großer Bedeutung.