Krisenbedingte Sonderzahlung: Diese Unternehmen überweisen Mitarbeitern einen Corona-Bonus
Viele Firmen entlohnen ihre Beschäftigten für die Strapazen der Coronakrise.
Foto: obsDüsseldorf. Es macht einen Unterschied, ob man im Homeoffice arbeiten darf – oder es muss. Die Mitarbeiter von Microsoft waren an mobile Arbeit gewöhnt, schon 2014 hat der IT-Riese beschlossen, dass Angestellte nicht mehr jeden Tag ins Büro kommen müssen.
Seit Ausbruch der Pandemie haben sich die meisten nur noch per Videokonferenz gesehen – und ein Ende ist nicht in Sicht: Bis kommenden Sommer sind die Microsoft-Mitarbeiter dazu angehalten, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten. Das kann belastend sein.
Als Zeichen der Anerkennung zahlt der Softwarehersteller mit dem Novembergehalt jedem der knapp 3000 Beschäftigten in Deutschland einen Corona-Bonus in Höhe von 500 Euro. Das hat das Handelsblatt exklusiv von Microsoft erfahren. Die Pandemie sei für „alle unwahrscheinlich schwierig“, sagt Personalchefin Claudia Hartwich. „Wir wollen unseren Mitarbeitern durch den Bonus eine Freude machen, damit sie sich selbst einen kleinen Wunsch erfüllen können.“ Das Engagement während der Krisenzeit wisse man sehr zu schätzen.
Microsoft ist nur ein Beispiel. Immer mehr Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitern derzeit eine Corona-Prämie aus. Sei es, um deren Arbeit im Homeoffice zu goutieren oder den Angestellten in den Werkshallen und an den Fertigungsstraßen dafür zu danken, dass sie trotz Pandemie tagtäglich in den Betrieb gekommen sind.