Arbeitswelt nach Corona: So wollen die Deutschen nach Corona arbeiten – erklärt in vier Grafiken
Die wenigsten wollen nach der Pandemie wieder Vollzeit zurück ins Büro.
Foto: Unsplash/Brooke CagleDüsseldorf. Hätte man Deutschlands Arbeitnehmer vor der Pandemie gefragt, ob sie vorwiegend im Büro oder außerhalb des Unternehmens ihrer Arbeit nachgehen, wäre die Antwort eindeutig gewesen.
Die meisten pendelten ins Büro, nur ein knappes Drittel schaltete sich mindestens für einen Tag remote – also per Fernzugriff – zu, sei es von zu Hause oder anderswo. Dann kam Corona. Und Homeoffice und Remote-Arbeit wurden zum neuen Standard, wie diese Grafik zeigt.
So weit, so bekannt, könnte man bis hierhin sagen. Doch wie würden Deutschlands Beschäftigte eigentlich in Zukunft gerne arbeiten, wenn man ihnen die freie Wahl ließe? Im Büro oder außerhalb des Unternehmens?
Eine Umfrage der Boston Consulting Group unter 9000 Angestellten aus 20 Branchen und Berufsgruppen zeigt: Die meisten sind für einen Mix aus beidem. Die Favoriten: zwei oder drei Tage Homeoffice. Die übrige Zeit im Büro vor Ort.
Blickt man näher auf die einzelnen Bereiche, bilden sich zwei Lager: Die Büromuffel und die -liebhaber. Die Branchen und Berufsgruppen in der nächsten Grafik haben der BCG-Befragung zufolge derzeit besonders wenig Sehnsucht nach ihren Büroarbeitsplätzen.