Geldanlage: Am Tag nach dem Absturz der Curevac-Aktie: Das raten Analysten jetzt den Anlegern
Vorstandschef Franz-Werner Haas ist am 14. August 2020 auf der Videofassade am Times Square in New York zu sehen, wie er virtuell die Schlussglocke zur Börsennotierung seines Unternehmens läutet.
Foto: dpaFrankfurt. Vom Hoffnungsträger zum Krisenfall: Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Investoren auf die Negativnachrichten des Tübinger Biotechunternehmens Curevac reagierten. Rasant rutschte der Kurs bereits nachbörslich ab, nachdem die Firma in der Nacht zum Donnerstag überraschend mitgeteilt hatte, dass ihr lang ersehnter Impfstoffkandidat in einer wichtigen Zwischenstudie sich als deutlich weniger wirksam als erhofft herausgestellt hat.
In der Spitze rauschte der Kurs der an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq notierten Aktie um mehr als 50 Prozent in die Tiefe. Am Freitag entspannte sich die Lage nach dem Kurskollaps dann wieder etwas. Die Aktien der Biotechfirma kletterten zeitweise um mehr als 19 Prozent in die Höhe. Umso mehr rätseln Anleger nun, was von dem Papier zu halten ist.
Denn der Kursverlauf gleicht einer Achterbahnfahrt: Erst halbierte sich der Börsenwert am Donnerstag innerhalb weniger Stunden, dann folgte am Freitag eine Erholungsrally. Bis zum Mittag legte die Aktie um 16 Prozent auf 53,10 Euro zu - und entfernte sich damit deutlich von den Tiefstständen um 37,95 Euro, auf die das Papier am Vortag zwischenzeitlich abgerutscht war.