Milliardendeal: Allianz kauft das teuerste Haus Deutschlands
Das T1 wird einmal das höchste Gebäude des Hochhausquartetts.
Foto: Groß & PartnerFrankfurt. Dass auf der Baustelle im Frankfurter Bankenviertel einmal ein spektakuläres Hochhaus stehen wird, ist nicht zu erkennen: Wo bislang lediglich ein paar riesige Kräne über die Bauzäune ragen, wächst jedoch derzeit Deutschlands teuerstes Gebäude in die Höhe, ein bislang schlicht „Turm 1“ oder T1 genanntes Bürohochhaus.
Die Immobilie bricht schon vier Jahre vor der Fertigstellung einen Rekord: Für 1,4 Milliarden Euro haben die Immobilien-Tochter der Allianz und die Bayerische Versorgungskammer (BVK) gemeinsam das Objekt gekauft. Erstmals kostete damit in Deutschland ein einzelnes Gebäude mehr als eine Milliarde – und das trotz der Unsicherheit über die Folgen der Coronakrise.
Der T1 wird einmal das höchste Gebäude eines Hochhausquartetts namens „Four“ in der Frankfurter Innenstadt. Das Ensemble entsteht auf einem ehemaligen Gelände der Deutschen Bank und besteht aus vier Türmen auf einer zusammenhängenden Fläche.
Auf dem Dach des alle Türme verbindenden Gebäudesockels soll in Höhe von etwa 25 Metern ein öffentlich zugänglicher Garten entstehen. Nach Fertigstellung ragt der T1 mit 54 Etagen 233 Meter in die Höhe. Damit wird das Gebäude in Frankfurt aber noch von anderen Immobilien übertroffen: Der Commerzbank-Tower kommt auf 259 Meter, der Messeturm auf 256,5 Meter.