Kryptowährung: Ende der Seitwärtsbewegung? Was jetzt für und gegen steigende Kurse beim Bitcoin spricht
Der Kurs hat sich nach dem Ausverkauf im Mai mittlerweile stabilisiert. Geht es jetzt wieder aufwärts?
Foto: ReutersDüsseldorf, Frankfurt. Der Jubel der Bitcoin-Fans war verfrüht: Die älteste und wichtigste Kryptowährung hat sich nicht oberhalb des Niveaus von 40.000 Dollar halten können. Zuletzt notierte die Cyberdevise laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 38.000 Dollar. Gegenüber dem Hoch von Montag ist das ein Minus von neun Prozent.
Optimisten sehen in der aktuellen Entwicklung einen natürlichen Rücksetzer nach den jüngsten Kursgewinnen. „Der Bitcoin war am vergangenen Wochenende überkauft, sodass er sich vielleicht nur von diesem Zustand erholt, bevor er zurückschlägt und das Hoch vom Wochenende übersteigt“, sagt Matt Maley, Chef-Marktstratege bei Miller Tabak + Co.
Steht der Bitcoin also vor dem Ausbruch aus seiner Seitwärtsbewegung nach oben? Was für und was gegen steigende Kurse beim Bitcoin spricht:
Pro: Regulierung ist eingepreist
Seit dem Rekordhoch Mitte April mit rund 65.000 Dollar hatte sich der Bitcoin-Kurs mehr als halbiert, im Juni und Juli rutschte der Kurs sogar jeweils für eine kurze Zeit unter die Marke von 30.000 Dollar ab. Verantwortlich dafür waren vor allem Nachrichten, dass der Bitcoin weltweit stärker reguliert werden soll. Vor allem China machte gegen Bitcoin und Co. mobil.