Kampf gegen die Pandemie: Kontaktbeschränkungen und Notfallpläne gegen Omikron: So wollen Bund und Länder über die Feiertage kommen
Am 7. Januar wollen Bund und Länder erneut über weitere Maßnahmen beraten.
Foto: APBerlin. Bund und Länder haben sich angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante bei dem Gipfel auf strengere Coronamaßnahmen geeinigt. „Ziel war es, das Land auf die nächste Coronawelle vorzubereiten“, sagte Kanzler Olaf Scholz (SPD) nach dem Treffen mit den 16 Ministerpräsidenten am Dienstagabend. Die Einschätzung des Expertenrats der Bundesregierung von Sonntag sei die Grundlage für die heutigen Beschlüsse.
„Wir können nicht die Augen verschließen vor der Welle, die sich aufzutürmen scheint“, sagte Scholz. In Dänemark, Großbritannien und den USA sei die neue Omikron-Variante bereits auf dem Vormarsch, auch in Deutschland werde die Variante bald vorherrschen. „Darauf müssen wir uns jetzt einstellen“, sagte Scholz.
Laut Beschluss sollen sich spätestens ab dem 28. Dezember nur noch maximal zehn Geimpfte und Genesene privat treffen dürfen. Die Regel kann also auch schon früher in Kraft treten. So gilt die Regel in Hamburg beispielsweise bereits vor Weihnachten. Allerdings habe die Erfahrung des vergangenen Jahres gezeigt, dass sich Weihnachten nicht als großer Pandemietreiber erwiesen habe, so Scholz. „Es ist aber nicht mehr die Zeit für Partys und gesellige Abende.“