Geldanlage nach Kursturbulenzen: So erkennen Sie jetzt unterbewertete Aktien – Die besten Strategien, die besten Unternehmen
Unterbewertete Titel zu finden, ist besonders schwierig. Alternativen zur Aktie bleiben jedoch unattraktiv.
Foto: Stephan Schmitz- Nachdem die Aktienkurse seit Jahresanfang weltweit im Durchschnitt knapp zehn Prozent eingebüßt haben, lohnt es sich, nach preiswerten Anteilscheinen zu suchen.
- Buffett-Munger-Methode, Substanz-Methode, Dividenden-Methode, ethisch inkorrekt: Vier bewährte Strategien können dabei helfen, sich aussichtsreichen Titeln erfolgreich zu nähern.
- Nach herkömmlichen Maßstäben sind Aktien trotz des Kursrutsches noch teuer. Gute Titel zu finden, ist deshalb schwierig. Wir präsentieren zu jeder Strategie fünf Aktien mit Potenzial.
Düsseldorf. „Sei gierig, wenn andere sich fürchten“: Getreu seiner eigenen Devise kaufte Warren Buffett inmitten der gerade ausgebrochenen Finanzkrise für fünf Milliarden Dollar Aktien von Goldman Sachs. Das war 2008, als Bank-Aktien die wohl unbeliebteste Anlageform der Welt waren. Knapp zwölf Jahre später stieß die bekannteste lebende Börsenlegende einen Großteil seiner günstig erworbenen Vorzugsaktien mit einigen Milliarden Dollar Gewinn wieder ab.
Von solch einem Crash wie 2008, als der Dax in nur zehn Monaten die Hälfte an Wert verlor, sind wir nach vier turbulenten Januarwochen weit entfernt. Doch es lohnt sich auch jetzt, nachdem die Aktienkurse seit Jahresanfang weltweit im Durchschnitt knapp zehn Prozent eingebüßt haben, nach preiswerten Anteilscheinen zu suchen, die durch Kursgewinne und/oder Dividenden besonders viel Rendite versprechen.
Um es vorwegzunehmen: Auch das Handelsblatt kennt nicht die am besten laufenden Aktien von morgen. Aber es gibt vier bewährte Strategien, sich aussichtsreichen Titeln erfolgreich zu nähern. Eine besteht darin, Warren Buffett zu kopieren: Sich seine Methodik genauer anzuschauen und sie ein Stück weit zu kopieren, hilft vermutlich nicht zu ganz schnellem, aber womöglich langfristigem Wohlstand.