Aktien-Check: Unterbewertet und risikoarm: Warum sich der Einstieg bei der Henkel-Aktie jetzt lohnen könnte
Henkel plant, sein Kosmetikgeschäft in den kommenden Monaten mit der Reinigungsmittelsparte zu verschmelzen, um Synergien zu heben.
Foto: dpaDüsseldorf. Seit fünf Jahren geht es für die Aktie von Henkel vor allem in eine Richtung: nach unten. Notierten die Papiere des Persil-Herstellers im Sommer 2017 noch bei über 120 Euro, dümpeln sie aktuell bei rund 73 Euro herum – mit einem Abschlag von 40 Prozent zu damals. Für einen Konsumgüterkonzern ist das bemerkenswert, gelten diese Papiere doch als vergleichsweise stabil.
Für Anleger könnte nun ein guter Zeitpunkt sein, in den Düsseldorfer Dax-Konzern zu investieren – erste Analysten werden optimistischer. Zum Kaufen raten 41 Prozent der Henkel-Beobachter, wie der Finanzdatenanbieter Bloomberg feststellt. 59 Prozent empfehlen demnach, die Aktie zu halten. Im Durchschnitt sehen die Analysten ein Kursziel von gut 83 Euro.
Besonders optimistisch ist Jörg Frey aus dem Aktienanalyseteam der Hamburger Bank M.M. Warburg. Er sieht das Papier in zwölf Monaten bei 100 Euro. „Die Aktie ist gerade deutlich zu günstig bewertet“, sagt Frey. „Für den privaten Anleger, der etwas Zeit mitbringt, könnte sich ein Einstieg lohnen.“