Handelsblatt Today: Schwierige Zeiten für Kryptowährungen – Ist jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt?
Düsseldorf. Kurzzeitig sah es am Montag so aus, als ginge es wieder nach oben mit dem Bitcoin-Kurs. Aber eben nur kurzzeitig: Nach einem kurzen Ausflug in Richtung der 32.000-Dollar-Marke kehrte die Kryptowährung schnell wieder in ihre zuletzt gewohnte Handelsspanne um 30.000 Dollar zurück. Am Dienstagnachmittag notierte sie schließlich bei rund 29.500 Dollar. Von ihrem Rekordhoch von mehr als 69.000 Dollar bleibt die älteste und wichtigste Kryptowährung weiterhin weit entfernt.
Experten sprechen inzwischen schon von einem „Kryptowinter“. Auch deshalb, weil nicht nur die älteste und wichtigste Kryptowährung seit Wochen auf niedrigem Niveau stagniert: Auch andere Kryptowährungen wie Solana, Ethereum (Ether) und Cardano erleben derzeit stockende Kurse. Und die Crashs des Kryptoprojekts Terra und des Luna-Coins im Mai haben die Unsicherheit am Markt der digitalen Cyberdevisen jüngst weiter verstärkt.
All das sei „sehr ungewöhnlich“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus. Normalerweise erhole sich zumindest der Bitcoin-Kurs schnell wieder von einem Tief. Derzeit aber bleibe diese Erholung aus.