Nikkei, Topix und Co.: Asien-Märkte von US-Inflationsdaten unbeeindruckt
Asiatische Anleger zeigen sich am Donnerstag entspannt.
Foto: APFrankfurt/Tokio. Die Anleger in Asien lassen sich am Donnerstag nicht von dem Rezessionsgespenst vom Einstieg in die Märkte verschrecken. Jüngste US-Daten zeigten, dass die steigende Kosten für Kraftstoff, Lebensmittel und Mieten den Verbraucherpreisindex (CPI) im vergangenen Monat um 9,1 Prozent ansteigen ließen. Dies schürte bei Analysten die Befürchtung, die US-Notenbank könnte bei ihrer Sitzung im kommenden Monat die Zinsen um satte 100 anstatt der erwarteten 75 Basispunkte anheben.
„Der besorgniserregende Aspekt bei den CPI-Daten war die Breite des Anstiegs“, sagte Shane Oliver von AMP. Fast 90 Prozent der CPI-Preiskomponenten verzeichneten einen Anstieg von mehr als drei Prozent. „Ich persönlich glaube, dass die Fed bei 75 bleiben wird – was immer noch hoch ist – wenn sie auf 100 geht, sieht es aus, als ob sie in Panik verfallen würde.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent höher bei 26.664 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,4 Prozent und lag bei 1895 Punkten.
Die Börse in Schanghai lag 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,4 Prozent.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,4 Prozent auf 137,97 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,7240 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,9809 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0039 Dollar und notierte kaum verändert bei 0,9848 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,1882 Dollar.