Ukraine-Krieg: Eine neue Waffenkombination könnte Russland vor enorme Probleme stellen
Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim im Schwarzen Meer ist Munition auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt explodiert.
Foto: APBerlin. Noch immer ist unklar, wie genau es zu den Explosionen auf dem Militärstützpunkt Saki auf der russisch besetzten Krim kam. Zehn Kampfjets sollen zerstört worden sein, der britische Geheimdienst sieht die russische Luftwaffe deutlich geschwächt.
Die Ukraine hält sich aus gutem Grund bedeckt. Denn Russlands Ungewissheit über den Hergang schätzen Militärexperten als nicht unerheblichen Vorteil ein.
Gleichzeitig erhärtet sich der Verdacht, es könnte sich aufgrund der Art der Explosionen um einen ukrainischen Angriff mit Boden-Boden-Raketen gehandelt haben. Bilder des unabhängigen Satellitenunternehmens Planet Labs zeigen drei nahezu identische Krater. Die Gebäude in Saki wurden zudem präzise getroffen.
Da sich die Militärbasis gut 200 Kilometer von der Front entfernt befindet, drängt sich vor allem eine Frage auf: Welche Raketen könnte die Ukraine eingesetzt haben? Denn die Mehrfachraketenwerfer aus westlicher Produktion haben aktuell eine Maximalreichweite von 80 Kilometern.
Ein neues Waffensystem gerät in den Fokus
Bei der Suche nach den Möglichkeiten der Ukrainer, ein so weit entferntes Ziel anzugreifen, fiel der Blick der Experten schnell auf ein neues Waffensystem, das in der Ukraine entwickelt wird, aber bisher nicht zum Einsatz kam.