Immobilienfirma: Adler strebt Teilverkauf von Brack Capital Properties an
Der in Schieflage geratene Immobilienkonzern Adler will seine Liquiditätslage durch Verkäufe aufbessern. Nachdem ein Verkauf der Tochter Brack Capital Properties (BCP) an LEG scheiterte, führt Adler nach Informationen des Handelsblatts aus Finanzkreisen nun Gespräche zum Verkauf eines großen Teil-Portfolios der BCP. Dabei gehe es um die Leipziger BCP-Immobilien mit einem Wert von rund 400 Millionen Euro. Finanzinvestor Brookfield sei interessiert, die Verhandlungen könnten aber noch scheitern, heißt es. Adler hofft auf einen Abschluss in den nächsten Wochen, wie mehrere mit der Transaktion vertraute Personen sagten. Die Firma wollte die Informationen nicht kommentieren.
Ein von Adler ursprünglich geplanter Verkauf der Mehrheit an der börsennotierten BCP war im August endgültig gescheitert. Der nordrhein-westfälische Wohnungskonzern LEG Immobilien verzichtete vor einigen Monaten darauf, eine entsprechende Übernahmeoption auszuüben. LEG hatte Ende des vergangenen Jahres 31 Prozent der BCP-Anteile und eine Option auf die Mehrheit erworben. Adler hatte sich durch den anvisierten Deal mit LEG einen Erlös von 768 Millionen Euro erhofft. Das Geld war bereits fest eingeplant.