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DreiergipfelUSA, Japan und Südkorea sprechen über Bedrohung aus China und Nordkorea

Bevor der US-Präsident mit dem chinesischen Staatschef spricht, trifft er die Regierungs- und Staatschefs von Japan und Südkorea. Themen sind die Raketentests Nordkoreas und Chinas Drohungen gegen Taiwan. 13.11.2022 - 12:49 Uhr Artikel anhören

Der US-Präsident wird noch vor dem G20-Treffen in Bali auf den chinesischen Staatschef treffen. Vorher bespricht er sich mit Japan und Südkorea.

Foto: REUTERS

Phnom Penh. US-Präsident Joe Biden ist mit Japans Ministerpräsident Fumio Kishida und Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol zu einem Dreier-Treffen zusammengekommen, um über die Bedrohung durch Nordkorea und die Spannungen mit China zu sprechen. Bei der Begegnung am Sonntag am Rande des Gipfels des südostasiatischen Staatenverbandes Asean in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh kritisierte Biden das „provokative“ Verhalten Nordkoreas.

Auch gehe es darum, „den Frieden und die Stabilität über die Taiwanstraße hinweg zu bewahren“, sagte Biden offenbar mit Blick auf die Drohungen Chinas mit einer Eroberung Taiwans. Peking sieht die demokratische Inselrepublik nur als Teil der Volksrepublik an, während sich Taiwan längst als unabhängig betrachtet.

Biden wollte mit den Gesprächen auch sein Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Montag auf der indonesischen Insel Bali vorbereiten. Die erste persönliche Begegnung mit Xi Jinping seit seinem Amtsantritt findet vor dem Gipfel der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen (G20) am Dienstag und Mittwoch in Nusa Dua auf Bali statt. Die Beziehungen sind auf einem Tiefpunkt.

Japans Premier Kishida nannte das Treffen „extrem zeitgemäß“ angesichts der Sorgen über mögliche neue Raketenstarts oder der Gefahr eines neuen Atomtests. Südkoreas Präsident Yoon sagte, die jüngsten Entwicklungen erforderten „ein Höchstmaß an Kooperation“ zwischen den drei Ländern.

Vor dem Dreier-Gespräch bei dem Ostasien-Treffen im Asean-Rahmen hatte Yoon eine Beseitigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms gefordert. Das sei eine Vorbedingung für Frieden im Indo-Pazifik. Sollte Nordkorea ungeachtet internationaler Bedenken und UN-Resolutionen erneut ballistische Raketen starten oder einen Atomtest vornehmen, müsse die Weltgemeinschaft entschieden reagieren, zitierte ihn die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea die Erprobung von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Ballistische Raketen sind in der Regel Boden-Boden-Raketen, die meist ein Steuerungssystem haben.

dpa
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