BCG: Welche Bewerber sucht die Boston Consulting Group und wie klappt der Aufstieg?
„Wir haben so viele Bewerberinnen und Bewerber wie nie zuvor“, sagt Carolin Eistert, Partnerin und Recruitingchefin bei BCG.
Foto: Getty ImagesBerlin. In dieser Serie beleuchten wir bekannte Arbeitgebermarken von Unternehmens- und Mitarbeiterseite. Diesmal geht es um die Boston Consulting Group (BCG).
Einen Umsatz von elf Milliarden Dollar erzielte die Boston Consulting Group (BCG) im Jahr 2021, geschätzt eine Milliarde Euro im deutschsprachigen Raum. Es ist der höchste Erlös seit Bestehen der Top-Strategieberatung, Nummer zwei hinter McKinsey. „Wir zeigen gern transparent, was uns, die Group, ausmacht“, sagt Carolin Eistert, Partnerin und Recruitingchefin des Unternehmens. „Und wir haben so viele Bewerberinnen und Bewerber wie nie zuvor.“
BCG-Berater gelten als besonders divers und handverlesen. Doch die Fluktuation in der Branche ist hoch. Rund 1000 neue Mitarbeiter hat das Unternehmen 2022 eingestellt, davon zwei Drittel Berater. Und man werde weiter kräftig wachsen. Doch wie kommt man rein und wie steigt man auf? Das Handelsblatt hat darüber mit Eistert und einer ehemaligen Mitarbeiterin gesprochen.
BCG: Wie läuft die Bewerbung ab?
Das sagt das Unternehmen: Möglichst vielfältig, gut ausgebildet, mit großem Antrieb, Dinge zu verändern – nur kein Einheitsprofil: Das zählt. „Wir suchen die klügsten Köpfe und die inspirierendsten Persönlichkeiten“, fasst Recruitingchefin Eistert den Anspruch an Bewerber zusammen.